WM-Wetten im Büro: Von Döner-Einsätzen bis zu himmlischer Hilfe für den Sieg
Karl-Friedrich WielochWM-Wetten im Büro: Von Döner-Einsätzen bis zu himmlischer Hilfe für den Sieg
Saal 4 ist zum Wetthub für die WM unter Kollegen geworden. Dutzende Wetten werden vor jedem Spiel abgeschlossen – die Einsätze reichen von Essen bis hin zu Autodienstleistungen. Manche setzen sogar auf Gebete, um den Spielausgang zu beeinflussen.
Ein Kollege zahlte seiner Tochter Hatice 15 Euro, damit sie für das Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Curaçao betet. Die Mannschaft gewann mit 7:1 – doch das beweist nicht, dass Gebete Siege garantieren. Frankreichs Franck Ribéry betete einst vor einem Spiel, verlor mit seinem Team aber trotzdem gegen Italien.
Beim Spiel Kroatien gegen Ghana wetteten 37 Kollegen mit unterschiedlichen Einsätzen: von einem Döner über einen vollen Tank Sprit bis hin zu vier Sommerreifen. Im Büro nimmt während des Turniers niemand Urlaub – die schiere Menge an Wetten erfordert ständige Organisation.
Trotz aller himmlischen Unterstützung haben gläubige Nationen wie Saudi-Arabien, der Iran, die Türkei, Polen und Israel keine durchgehend guten Ergebnisse vorzuweisen. Das zeigt: Allein der Glaube entscheidet nicht über den Erfolg auf dem Platz. Die WM hat aus Saal 4 ein lebendiges Wettzentrum gemacht. Gebete und Wetten steigern die Spannung, doch am Ende hängt der Sieg von den Spielern ab. Das Turnier geht mit hohen Einsätzen und großer Begeisterung weiter.
