Wiesbadener Maifest findet auf Real-Brache neue Heimat – doch die Suche nach Dauerlösung geht weiter
Eberhard KuhlWiesbadener Maifest findet auf Real-Brache neue Heimat – doch die Suche nach Dauerlösung geht weiter
Das Wiesbadener Maifest hat am Standort des ehemaligen Real-Supermarkts eine neue Heimat gefunden. Nach Jahren auf dem Elsässer Platz musste das Fest aufgrund der Umgestaltung des Geländes in Grünflächen umziehen. Veranstalter und Stadtvertreter diskutieren nun über Pläne für einen dauerhaften Standort in der Zukunft.
Am aktuellen provisorischen Standort läuft das Maifest reibungslos: Die Fahrgeschäfte sind in Betrieb, und die Besucher genießen die Attraktionen. Montags gelten als Familientage, an denen viele Fahrten ermäßigte Tickets anbieten – ein Ausflug kostet so eine Familie inklusive Essen und Getränken etwa 60 Euro.
Stadtverantwortliche und Schausteller betonen die Notwendigkeit einer langfristigen Lösung. Dr. Gerhard Obermayr, Vorsitzender des Stadtrats, unterstrich die Bedeutung des Maifests als zentrales Gemeinschaftsereignis. Die Stadträtin Bettina Giese pflichtete ihm bei und forderte, Wiesbaden solle dem Fest einen festen Platz einräumen.
Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, schlug die Salzbachaue als möglichen künftigen Standort vor. Der Schausteller Werner Laux räumte ein, dass die aktuelle Lösung zwar funktioniere, ein dauerhafter Standort jedoch wünschenswert wäre. Thomas Schreiner vom Verband der Kerbegesellschaften (IG Kerbegesellschaften) unterstützte dies und plädierte für eine feste Bleibe, um die Zukunft des Maifests zu sichern.
Trotz des provisorischen Charakters zieht das Maifest weiterhin Besucher an. Die Gespräche über einen dauerhaften Veranstaltungsort laufen noch – die Salzbachaue gilt als vielversprechende Option. Bis dahin bleibt das Fest auf dem Gelände des ehemaligen Real-Markts, während Veranstalter und Stadt nach einer langfristigen Lösung suchen.






