Weniger Anträge auf Elterngeld in Baden-Württemberg - Weniger Anträge auf Elterngeld in Baden-Württemberg
Weniger Anträge auf Elterngeld in Baden-Württemberg
Weniger Anträge auf Elterngeld in Baden-Württemberg
Weniger Anträge auf Elterngeld in Baden-Württemberg
- Dezember 2025, 09:02 Uhr
In Baden-Württemberg haben 2025 weniger Eltern Elterngeld beantragt als im Vorjahr. Auch der Anteil der Väter, die Elternzeit in Anspruch nehmen, ist gesunken. Nun liegen die aktualisierten Statistiken für das Land vor.
Bis Mitte Dezember 2025 genehmigte das Land 129.608 Anträge auf Elterngeld – im Vergleich zu 136.029 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch die insgesamt ausgezahlte Summe verringerte sich leicht von 1,07 Milliarden Euro auf 1,06 Milliarden Euro.
Der Anteil der Väter an den bewilligten Anträgen lag 2025 bei 35 Prozent, gegenüber 46,9 Prozent im Jahr zuvor. Dieser Rückgang deutet auf eine spürbare Veränderung bei der Verteilung der Kinderbetreuung in den Familien hin. Besonders hoch war der Väteranteil in Freiburg, Heidelberg und Tübingen – Städte, die zudem bei den Online-Anträgen führend waren. Zuständig für die Bearbeitung aller Elterngeldanträge in Baden-Württemberg bleibt die L-Bank. Sozialminister Manne Lucha betonte die Bedeutung des Elterngelds für eine gleichberechtigte Aufteilung der Elternverantwortung seit seiner Einführung 2007. Es habe mehr Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Geburt erleichtert, so der Minister.
Die Zahlen für 2025 bestätigen sowohl den Rückgang der Gesamtbewilligungen als auch den sinkenden Anteil der Väter in Elternzeit. Die Entwicklungen deuten auf veränderte Nutzungsmuster des Elterngelds in baden-württembergischen Familien hin. Die Behörden beobachten die Trends weiterhin, während sich das System weiterentwickelt.






