Wegners Fehlen bei KI-Debatte gibt Konkurrenten die Bühne frei
Abschließende Debatte zu Arbeitswelt, KI und Digitalisierung steht bevor
Bald findet eine letzte Diskussion über die sich wandelnde Arbeitswelt, künstliche Intelligenz und Digitalisierung statt. An der Veranstaltung werden die Spitzenkandidat:innen von SPD, Linken und Grünen teilnehmen. Auffällig ist, dass Kai Wegner erneut fehlen wird – und damit eine Reihe von Abwesenheiten bei zentralen Debatten fortsetzt.
Wegner hat in den vergangenen Wochen bereits mehrere hochkarätige Podiumsdiskussionen versäumt. Bei einer Berliner Bildungsdebatte schickte er stattdessen Katharina Günther-Wünsch. Für eine Diskussion zur Prävention von Antisemitismus vertrat ihn Justizsenator Felor Badenberg. Bei einer separaten Veranstaltung zur Zukunft von Kunst und Kultur sprang Finanz- und Kultursenator Stefan Evers für ihn ein.
Wegners Abwesenheit hat anderen Kandidat:innen Raum gegeben, sich in den Vordergrund zu spielen. Besonders aktiv war Steffen Krach von der SPD, der durch seine Teilnahme an Debatten seine Bekanntheit steigert. Anders als seine Konkurrenten kann Krach keine früheren Reden im Landesparlament vorweisen. Gleichzeitig sind Steffen Krach, Elif Eralp von der Linken und Werner Graf von den Grünen bereits mehrfach in derselben Runde aufgetreten.
Bisher hat Wegner nur eine einzige kommende Veranstaltung zugesagt: ein Podium zur Zukunft der Kleingärten in Berlin. Sein Ansatz besteht oft darin, Fachleute zu delegieren und ihnen zu vertrauen, Themen in seiner Vertretung zu behandeln.
Die abschließende Debatte zu Arbeit, KI und Digitalisierung wird ohne Wegner stattfinden. Seine wiederholten Absagen haben anderen Kandidat:innen ermöglicht, die Bühne zu dominieren. Sein bestätigter Auftritt bei der Veranstaltung der Kleingärtner bleibt sein einziger anstehender Termin.
