Wärmepumpen dominieren jetzt die Heiztechnik in deutschen Neubauten
Deutschland erlebt einen raschen Wandel bei der Beheizung von Neubauten
Erneuerbare Energien dominieren inzwischen bei neu errichteten Wohngebäuden – mit einem deutlichen Anstieg der Nutzung von Wärmepumpen. Dieser Trend zeigt eine klare Abkehr von herkömmlichen Heizmethoden im Neubausektor.
2025 stammen in 78,2 Prozent der neu gebauten Wohngebäude die primäre Heizenergie aus erneuerbaren Quellen. Bei Gebäuden, deren Bau in diesem Jahr genehmigt wurde, liegt der Anteil sogar bei 87,0 Prozent – ein Anstieg gegenüber 69,4 Prozent im Jahr 2024. Federführend bei dieser Entwicklung sind Wärmepumpen: 73,6 Prozent der Neubauten nutzen sie als Hauptheizquelle.
Die Beliebtheit von Wärmepumpen variiert je nach Gebäudetyp. In Einfamilienhäusern setzen 77,9 Prozent auf die Technologie, bei Zweifamilienhäusern sind es mit 78,4 Prozent sogar noch etwas mehr. Bei Mehrfamilienhäusern mit drei oder mehr Wohneinheiten liegt der Anteil bei 52,7 Prozent. Erdgas hingegen spielt in Neubauten eine deutlich geringere Rolle und wird nur noch in 10,5 Prozent der Fälle eingesetzt.
In Bestandsgebäuden dominieren nach wie vor klassische Heizmethoden: 53,9 Prozent der Wohnungen werden mit Erdgas beheizt, 23,7 Prozent mit Heizöl.
Die Zahlen belegen eine starke Präferenz für erneuerbare Heizsysteme in deutschen Neubauten. Wärmepumpen sind mittlerweile die erste Wahl – sowohl in Ein- und Zweifamilienhäusern als auch in größeren Wohnanlagen. Dieser Wandel verringert die Abhängigkeit von Erdgas und Heizöl, die in älteren Gebäuden weiterhin eine zentrale Rolle spielen.






