31 December 2025, 17:02

Waffendelikte an Schweizer und französischer Grenze nehmen dramatisch zu

Eine Gruppe von Soldaten, die um einen Tisch mit einer Waffe darauf stehen.

Waffendelikte an Schweizer und französischer Grenze nehmen dramatisch zu

Deutsche Behörden verzeichnen einen deutlichen Anstieg von Verstößen gegen das Waffengesetz an den Grenzen zur Schweiz und Frankreich. Die Bundespolizeidirektion Stuttgart hat diesen Trend über mehrere Jahre hinweg dokumentiert und dabei Daten von Anfang 2021 bis Ende 2025 ausgewertet. Bisher konnten die Behörden jedoch keine konkreten Brennpunkte für solche Delikte entlang dieser Grenzen ausmachen.

Die Bundespolizeidirektion Stuttgart begann am 1. Januar 2021 mit der systematischen Erfassung waffenbezogener Vorfälle an den Grenzen zur Schweiz und zu Frankreich. Die Aufzeichnungen umfassen den Zeitraum bis zum 30. September 2025 und zeigen einen klaren Anstieg illegaler Aktivitäten. Trotz dieser Entwicklung wurden bisher keine bestimmten Regionen als besonders gefährdet für Waffendelikte eingestuft.

Aus den vorliegenden Berichten geht eine gemeinsame Erklärung zwischen Deutschland und den Nachbarländern hervor, doch bleiben die genauen Inhalte vage. Die Daten geben keinen Aufschluss darüber, ob es sich bei den Verstößen um Schmuggel, unerlaubten Besitz oder andere Verstöße gegen die Waffengesetze handelt.

Der Anstieg der Waffendelikte an den südwestdeutschen Grenzen wurde über einen Zeitraum von fast fünf Jahren erfasst. Die Behörden werten die Zahlen weiterhin aus, haben bisher jedoch keine gezielten Risikogebiete benannt. Die Erkenntnisse könnten künftig zu verschärften Kontrollen oder einer engeren grenzüberschreitenden Zusammenarbeit führen.

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