15 May 2026, 10:22

Vom kasachischen Nachwuchsstar zum deutschen Fußballtalent mit Spitznamen "Iniesta"

Gruppe junger Männer in Fußballtrikots auf einem Feld, die einen Pokal halten und Medaillen tragen, mit einem Banner "Yokohama U-16 Boys Soccer Team" im Hintergrund und Zuschauern in der Nähe.

Vom kasachischen Nachwuchsstar zum deutschen Fußballtalent mit Spitznamen "Iniesta"

Ein junger Fußballer aus Kasachstan hat sich in den deutschen Nachwuchsligen einen Namen gemacht – nach einem beeindruckenden Werdegang. Begonnen hat alles in seiner Heimatstadt Schymkent, heute spielt er für den SC West Köln, wo sein Talent und seine Arbeitsmoral ihm Spitznamen wie „Iniesta“ oder „die Maschine“ eingebracht haben. Sein Aufstieg ist eine Mischung aus Begabung und unermüdlichem Einsatz.

Seine Fußballkarriere begann 2012 beim Baby Football-Kinderclub in Schymkent. Später durchlief er die Akademie des FC Ordabasy, wo er sein taktisches Verständnis, seine Disziplin und Teamfähigkeit verfeinerte. Diese frühen Jahre legten den Grundstein für seinen späteren Erfolg.

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2023 gewann er das Bundes Trials-Projekt und setzte sich gegen 120 Mitspieler im Alter von 11 bis 19 Jahren durch. Der Sieg ebnete ihm den Weg nach Deutschland, wohin er im August 2024 wechselte. Beim SC West Köln, der in der höchsten Spielklasse der Mittelrheinliga antritt, fand er seine neue sportliche Heimat.

Seine erste Saison verlief vielversprechend: Schnell avancierte er zum Stammspieler und Leistungsträger. Trainer lobten seine Spielintelligenz, seine Fähigkeit, das Tempo zu kontrollieren, und seine Ruhe in Drucksituationen. Seine Konstanz und mentale Stärke brachten ihm in Deutschland den Spitznamen „die Maschine“ ein, während spanische Trainer ihn wegen seines Stils „Iniesta“ nannten.

Die Spielzeit 2024/25 wurde für den SC West Köln historisch – die Mannschaft blieb ungeschlagen und sicherte sich den Titel in der Mittelrheinliga. Sein Beitrag war maßgeblich für diesen Erfolg.

Hinter den Kulissen erfordert sein Alltag strenge Disziplin: Schule, Training und Regeneration muss er unter einen Hut bringen, dabei bleibt er extrem selbstständig. Diese Hingabe half ihm, sich den neuen Herausforderungen in Deutschland zu stellen.

Sein Aufstieg setzte sich fort, als er in den erweiterten Kader der Mittelrhein-U14-Auswahl berufen wurde. Später gehörte er zu 22 Spielern, die zu einem speziellen Trainingslager eingeladen wurden – ein weiterer Beweis für sein Potenzial.

Von Kasachstan bis Deutschland zeigt sein Weg, wie Talent und Durchhaltevermögen zusammenwirken. Mittlerweile ist er eine Schlüsselfigur beim SC West Köln und hat dem Team geholfen, die Liga zu dominieren. Mit seiner Arbeitsmoral und wachsendem Ruf steht seiner Fußballzukunft nichts im Weg.

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