Villingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für digitale Verwaltungsrevolution
Marika HeinzVillingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für digitale Verwaltungsrevolution
Villingen-Schwenningen führt SAP S/4HANA ein, um Verwaltung zu modernisieren
Villingen-Schwenningen hat das System SAP S/4HANA eingeführt, um seine zentralen Verwaltungsprozesse zu modernisieren. Die neue Plattform, die Anfang 2026 an den Start ging, soll Arbeitsabläufe optimieren und die Effizienz in den städtischen Dienstleistungen steigern. Bürgermeister Jürgen Roth lobte den Schritt als bedeutenden Fortschritt für Mitarbeiter und Bürger gleichermaßen.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Komm.ONE, dem kommunalen IT-Dienstleister der Stadt, umgesetzt. Es führt einen elektronischen Workflow für die Verwaltung von Geschäftspartnerdaten ein sowie eine integrierte Rechnungslösung. Die Änderungen haben bereits zu kürzeren Bearbeitungszeiten bei Rechnungen und Zahlungen geführt und den Arbeitsalltag erleichtert.
Das System bündelt zudem zentrale Funktionen für den Stadtentwässerungsbetrieb und den Abwasserverband Oberer Neckar. Durch die Reduzierung repetitiver Aufgaben bleibt den Mitarbeitenden mehr Zeit für anspruchsvollere Tätigkeiten – was insgesamt die Servicequalität erhöht.
Für die Jahre 2026 und 2027 sind weitere Ausbaustufen geplant. Nächstes Jahr wird das zentrale Personalverwaltungssystem auf SAP S/4HANA umgestellt, gefolgt von größeren Implementierungen in der Kommunalverwaltung und den technischen Diensten. Ziel ist eine voll vernetzte IT-Infrastruktur, die künftige Digitalisierungsvorhaben unterstützt.
Die neue SAP-S/4HANA-Plattform hat in Villingen-Schwenningen bereits messbare Verbesserungen der Verwaltungseffizienz gebracht. Mit schnelleren Prozessen und weniger manuellem Aufwand legt das System den Grundstein für die fortschreitende digitale Transformation. Weitere Upgrades in den kommenden Jahren werden diese Vorteile auf zusätzliche städtische Bereiche ausweiten.






