Villingen-Schwenningen erhält 14,3 Millionen für schnelles Internet ohne graue Flecken
Marika HeinzVillingen-Schwenningen erhält 14,3 Millionen für schnelles Internet ohne graue Flecken
Villingen-Schwenningen hat 14,3 Millionen Euro an Fördermitteln erhalten, um den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsinternet in der gesamten Stadt voranzutreiben. Die Gelder fließen gezielt in bisher unterversorgte Gebäude und sollen sogenannte "graue Flecken" beseitigen, in denen die Verbindungen langsam oder instabil sind.
Lokale Vertreter begrüßten die Entscheidung als wichtigen Schritt zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur für Bürger, Schulen und Unternehmen.
Der Förderantrag für das Projekt wurde nach monatelanger Vorbereitung bewilligt. Im Fokus stehen Gebiete in Villingen-Schwenningen, in denen die Internetgeschwindigkeiten noch hinter modernen Standards zurückbleiben. Der Breitbandverband Schwarzwald-Baar wird nun gemeinsam mit der Stadtverwaltung die detaillierten Pläne finalisieren und die Aufrüstung zügig umsetzen.
Oberbürgermeister Jürgen Roth betonte die Bedeutung der Investition und verwies auf bessere Anbindungen für Schulen, lokale Betriebe und ganze Stadtteile. Die Förderung sei entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt in der digitalen Wirtschaft zu sichern. Die Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur pflichtete dem bei und erklärte, schnelles Internet prägte die wirtschaftliche und soziale Zukunft einer Region. Bundeskanzleramtsminister Thorsten Frei lobte unterdessen die zügigen Fortschritte beim Glasfaserausbau im Landkreis Schwarzwald-Baar. Das Projekt ist Teil umfassender Bestrebungen, flächendeckend Hochgeschwindigkeitsinternet in der Region verfügbar zu machen.
Die 14,3 Millionen Euro fließen direkt in den Infrastrukturausbau in Villingen-Schwenningen. Nach Abschluss der Arbeiten profitieren bisher unterversorgte Stadtteile von schnellerem und zuverlässigerem Internet. Der Breitbandverband Schwarzwald-Baar wird die Umsetzung in Abstimmung mit den lokalen Behörden koordinieren.






