VfB Stuttgart siegt 4:1 – doch die Wut der Spieler überrascht alle
Karl-Friedrich WielochVfB Stuttgart siegt 4:1 – doch die Wut der Spieler überrascht alle
Sturmwetter: Das hat mich richtig wütend gemacht
VfB Stuttgart ließ am sechsten Spieltag der Gruppenphase der Europa League nichts anbrennen und feierte einen überzeugenden 4:1-Sieg gegen Maccabi Tel Aviv. Doch die Stars der Schwaben zeigten sich danach alles andere als zufrieden. Besonders Stürmer Deniz Undav ließ seiner Frustration freien Lauf.
VfB Stuttgart hat in der Gruppenphase der Europa League einen klaren 4:1-Erfolg gegen Maccabi Tel Aviv eingefahren. Der Sieg stärkt die Chancen der Stuttgarter, direkt ins Achtelfinale einzuziehen. Dennoch herrschte bei den Leistungsträgern nach dem Spiel Unmut.
Die Partie begann vielversprechend für die Schwaben, die früh mit 3:0 in Führung gingen. Doch im Verlauf der Begegnung ließ die Leistung spürbar nach. Stürmer Deniz Undav kritisierte, das Team habe „sein eigenes Ding gemacht“, statt die Kontrolle zu behalten und den Fokus zu wahren.
Auch Torhüter Alexander Nübel teilte diese Bedenken und verwies auf Konzentrationsschwächen. Er betonte, wie wichtig es sei, bis zum Schlusspfiff aggressiv zu bleiben und die Intensität hochzuhalten. Undav ärgerte sich besonders über das spät kassierte Gegentor – das habe ihn „richtig wütend gemacht“, gab er zu.
Cheftrainer Sebastian Hoeneß, dessen Vertrag bis 2028 läuft, hat maßgeblich an der mentalen Stärke der Mannschaft gearbeitet. Trotz des Erfolgs wird er diese Schwächen wohl im Training thematisieren. Undav bestätigte, dass die Einstellung in den kommenden Wochen ein zentrales Thema sein werde.
Der Sieg bringt Stuttgart in eine gute Ausgangsposition für die K.-o.-Phase. Doch die Reaktionen der Spieler zeigen: An der Konstanz muss noch gearbeitet werden. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft diese Fehler abstellen kann.






