VfB Stuttgart scheitert mit Berufung: UEFA-Sperre für Auswärtsfans bleibt
Marika HeinzUEFA lehnt Stuttgarts Berufung gegen Eintrittsverbot ab - VfB Stuttgart scheitert mit Berufung: UEFA-Sperre für Auswärtsfans bleibt
VfB Stuttgart scheitert mit Berufung gegen UEFA-Sperre für Auswärtsfans in der Europa League
Der VfB Stuttgart hat seinen Einspruch gegen das UEFA-Verbot für Fanbesuche bei Auswärtsspielen in der Europa League verloren. Der Beschluss folgt auf Vorfälle, bei denen Anhänger während eines Spiels in Basel Pyrotechnik gezündet hatten. Der Verein muss nun mit Einschränkungen rechnen – es sei denn, es kommt in den nächsten zwei Jahren zu keinen weiteren Zwischenfällen.
Die Probleme begannen während des Europa-League-Spiels des VfB in Basel. Fans zündeten Leuchtraketen und Rauchbomben, woraufhin die UEFA Konsequenzen zog. Als Folge durften die Stuttgarter keine Tickets mehr an die eigene Fangemeinde für ein Auswärtsspiel verkaufen.
Die UEFA wies den Einspruch des Vereins zurück und bestätigte damit die ursprüngliche Strafe. Das Verbot bleibt jedoch für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Falls es in diesem Zeitraum zu keinen weiteren Verstößen kommt, wird die Sperre aufgehoben. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird die Lage beobachten. Sollten Stuttgarter Fans in dieser Zeit erneut auffällig werden, tritt das Verbot sofort in voller Härte in Kraft.
Das Urteil bedeutet, dass der VfB in den kommenden Spielen für strenge Fan-Disziplin sorgen muss. Jeder erneute Verstoß innerhalb der Bewährungsfrist würde den Ticketausschluss auslösen. Vorerst hat der Verein noch die Chance, weitere Strafen zu vermeiden – vorausgesetzt, die Ordnung bleibt gewahrt.






