VfB Stuttgart kassiert 93.500-Euro-Strafe nach Bengalo-Chaos im DFB-Pokal
Svenja HeringBengalo-Vorfall: Rund 100.000 Euro Strafe für VfB Stuttgart - VfB Stuttgart kassiert 93.500-Euro-Strafe nach Bengalo-Chaos im DFB-Pokal
Der VfB Stuttgart wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 93.500 Euro belegt, nachdem Fans während eines DFB-Pokal-Spiels Bengalos gezündet hatten. Der Vorfall führte zu einer sechsminütigen Unterbrechung in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen den VfL Bochum. Trotz der Störung sicherte sich Stuttgart mit einem 2:0-Sieg den Einzug ins Viertelfinale.
Die Probleme begannen, als 69 Bengalos von VfB-Anhängern während der Partie entzündet wurden. Das Spiel wurde für sechs Minuten unterbrochen, während die Verantwortlichen die Lage klärten. Das DFB-Sportgericht verhängte später die Strafe wegen Fehlverhaltens der Fans.
Als Teil der Sanktion müssen bis zu 31.000 Euro der Strafe in Sicherheitsverbesserungen oder Maßnahmen zur Gewaltprävention fließen. Der Verein hat bis zum 30. September 2026 Zeit, nachzuweisen, wie dieser Teil des Geldes verwendet wird. Stuttgart bereitet sich nun auf das nächste Spiel gegen Holstein Kiel in der folgenden Runde des Wettbewerbs vor.
Die Entscheidung des DFB bedeutet, dass Stuttgart einen Teil der Strafe in die Verbesserung der Sicherheit bei künftigen Spielen investieren muss. Der Verein bleibt zwar im DFB-Pokal erfolgreich, doch werden voraussichtlich strengere Maßnahmen zur Zuschauerkontrolle ergriffen. Die Frist für den Nachweis der Erfüllung der finanziellen Auflage liegt noch fast zwei Jahre in der Zukunft.






