17 June 2026, 16:28

Verwirrung um Energiespar-Sanierungen: Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen

Warnung vor falschen Versprechungen: Wärmeisolierung schützt nicht vor Hitze

Verwirrung um Energiespar-Sanierungen: Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen

Irreführende Behauptungen über energiesparende Sanierungsmaßnahmen im Eigenheim sorgen bei Hausbesitzern für Verwirrung. Viele Produkte versprechen schnelle Lösungen, halten aber keine echten Einsparungen bereit. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen greift nun ein, um Klarheit zu schaffen und Unterstützung zu bieten.

Einige Unternehmen bewerben dünne Beschichtungen oder Folien als Alternative zu fachgerechter Wärmedämmung. Solche Lösungen erfüllen jedoch selten technische Standards und können herkömmliche Methoden nicht ersetzen. Tatsächlich variieren die tatsächlichen Energieeinsparungen durch Dämmung stark und erfordern eine fachkundige Bewertung.

Nicht alle innovativen Produkte kommen für Fördermittel infrage – nur solche, die strenge technische Kriterien erfüllen, erhalten eine Zulassung. Eine unzureichende Fassadendämmung ist oft die Folge von übertriebenen Marketingversprechen. Um Verbrauchern zu helfen, bietet die Verbraucherzentrale kostenlose Energieberatung zu Dämmung und Sanierung an.

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Der Service steht telefonisch, online, per Videocall oder persönlich zur Verfügung. Zudem gibt es ein „Wärmepumpen-Angebotsvergleich“-Tool, um verschiedene Angebote zu bewerten. Die Finanzierung dieser Dienstleistungen erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Hausbesitzer können sich nun professionell beraten lassen, um teure Fehler zu vermeiden. Eine fundierte Beratung ermöglicht bessere Entscheidungen bei Dämmung und Sanierung. Die Tools und Beratungsangebote sollen Missverständnisse vermeiden und wirksame Energiesparmaßnahmen fördern.

Quelle