10 April 2026, 20:19

VDIK eröffnet neues Büro am Berliner Gendarmenmarkt für mehr politischen Einfluss

Schwarze und weiße Straßenszene in Berlin aus den 1930er-1940er Jahren, die vintage Autos, Fußgänger, Gebäude mit Fenstern, Bäume und einen klaren Himmel zeigt.

VDIK eröffnet neues Büro am Berliner Gendarmenmarkt für mehr politischen Einfluss

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat ein neues Büro am historischen Gendarmenmarkt in Berlin eröffnet. Mit dem Umzug will die Vereinigung ihren Einfluss auf politische Diskussionen und die öffentliche Wahrnehmung stärken. Die offizielle Einweihung nahmen VDIK-Präsidentin Imelda Labbé und Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, vor.

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Der neue Hauptsitz bietet Blick auf den Gendarmenmarkt mit dem Schauspielhaus und den beiden Domkirchen. Hier sollen künftig politische Debatten, Ausschusssitzungen und Presseveranstaltungen stattfinden – und damit die Rolle des VDIK als zentrale Interessenvertretung internationaler Automobilhersteller in Deutschland unterstreichen.

Bei der Eröffnung betonte Labbé die wachsende Bedeutung des Verbandes in den Gesprächen mit deutschen Politikvertretern. Gleichzeitig forderte sie schnellere Fortschritte beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und niedrigere Stromkosten für Elektrofahrzeuge. Hirte hingegen sprach sich gegen pauschale Flottenquoten aus, wie sie im Entwurf des Industrial Accelerator Act (IAA) der EU-Kommission vorgesehen sind.

Beide waren sich einig, dass Klimaschutz und die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Automobilbranche in Einklang gebracht werden müssen. Das neue Büro soll als zentraler Ort für diese laufenden Diskussionen dienen.

Der Berliner Standort wird es dem VDIK ermöglichen, seine Einflussmöglichkeiten auf die Automobilpolitik auszubauen. Er bietet einen offiziellen Rahmen für den Dialog mit Abgeordneten und der Öffentlichkeit. Der Verband plant, das Büro zu nutzen, um industriefreundliche Regulierungen voranzutreiben – ohne die Klimaziele Deutschlands aus den Augen zu verlieren.

Quelle