29 June 2026, 20:30

VBU warnt vor Nachteilen durch geplante Minijob-Reformen der Bundesregierung

Minijob-Reform: Baden-Württembergischer Unternehmensverband fordert Stopp

VBU warnt vor Nachteilen durch geplante Minijob-Reformen der Bundesregierung

Der Verband Badischer Unternehmen und Organisationen (VBU) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre geplanten Reformen des Minijob-Systems in Deutschland fallen zu lassen. Die Änderungen würden nach Ansicht des VBU sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in zahlreichen Branchen benachteiligen.

Der Verband warnt, dass eine Abschaffung oder Einschränkung von Minijobs zu geringeren Nettoeinkommen der Beschäftigten führen würde. Gleichzeitig müssten Arbeitgeber mit höheren Lohnkosten, mehr Bürokratie und weniger Flexibilität bei der Personalplanung rechnen.

Minijobs spielen eine zentrale Rolle in Bereichen wie dem Handwerk, dem Einzelhandel, der Gastronomie und den sozialen Diensten. Unternehmen nutzen sie, um saisonale Spitzenzeiten oder kurzfristigen Personalmangel abzufedern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bisher wurde noch keine endgültige Entscheidung über die vorgeschlagenen Reformen getroffen. Stattdessen setzt sich der VBU für Maßnahmen ein, die Prozesse vereinfachen und die Belastung für Unternehmen verringern.

Der Verband betont, dass Minijobs für viele Branchen unverzichtbar bleiben. Die Regierung solle sich stattdessen auf den Abbau von Bürokratie konzentrieren, anstatt die geringfügige Beschäftigung umzugestalten. Das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen bleibt vorerst offen.

Quelle