Unbekannte Liebesbriefe enthüllen Brian Jones' frühe Jahre vor dem Stones-Ruhm
Marika HeinzUnbekannte Liebesbriefe enthüllen Brian Jones' frühe Jahre vor dem Stones-Ruhm
Ein Konvolut privater Briefe ist aufgetaucht und gewährt einen seltenen Einblick in die frühen Tage der Rolling Stones. Die Dokumente, die sich unter dem Nachlass der verstorbenen Sylvia Wainwright fanden, enthüllen eine jugendliche Liebesbeziehung zwischen Bandgründer Brian Jones und einer Londoner Verkäuferin.
Die Briefe stammen von Sylvia an ihre Schwester Lynn. Darin schildert sie ihre aufkeimende Romanze mit dem 22-jährigen Brian Jones. Ihre Schilderungen zeichnen das Bild eines aufmerksamen jungen Mannes – weit entfernt von seinem späteren, turbulenten Ruf.
Sylvias Nachrichten sind gespickt mit prominenten Namen der Sechzigerjahre. Sie berichtet von Partys in Mick Jaggers Wohnung und Nächten mit Popstars. Zu den Briefen gehören auch Notizen von Jones selbst, eine unterzeichnet mit: „Hallo, mein Schatz! Hier ist Brian. Ganz viel Liebe, Brian.“
Das Archiv hält die Band am Vorabend ihres weltweiten Ruhms fest. Es bietet einen intimen, noch unmythisierten Blick auf die Gegenkultur der 1960er. Die Sammlung umfasst sowohl Briefe als auch Schnappschüsse und vermittelt eine persönliche Perspektive auf eine prägende Epoche.
Das Konvolut soll nun unter den Hammer kommen und wird auf einen Wert zwischen 1.850 und 2.500 Euro geschätzt. Es zeigt Jones als „Jungen von nebenan“, großzügig mit Geschenken und Zuneigung. Gemeinsam bilden die Briefe und Fotos ein einzigartiges Zeugnis einer Band und einer Zeit – kurz bevor sie zur Legende wurden.






