Ulrike Mohrs verlässt Koblenz: Sieben Jahre als Oberbürgermeisterin enden mit Wechsel
Karl-Friedrich WielochUlrike Mohrs verlässt Koblenz: Sieben Jahre als Oberbürgermeisterin enden mit Wechsel
Koblenzer Oberbürgermeisterin Ulrike Mohrs tritt am 1. Juli nach siebenhalb Jahren im Amt zurück. Eine offizielle Verabschiedungsfeier ist für den 25. Juni im Stadtrat angesetzt. Mohrs wechselt als Leiterin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz/Saarland der Bundesagentur für Arbeit in eine neue Position.
Ulrike Mohrs übernahm das Amt der Oberbürgermeisterin Anfang 2017 und verzichtete auf eine erneute Kandidatur aufgrund ihrer bevorstehenden Berufung. Während ihrer Amtszeit führte sie die Stadt durch zentrale Herausforderungen, darunter die COVID-19-Pandemie, die Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sowie die Flutkatastrophe im Ahrtal. Zudem initiierte sie wichtige Projekte wie das Lotsenhaus International als Willkommenszentrum und setzte sich für die Integration von Geflüchteten ein.
Ihre Verwaltung vollendete mehrere bedeutende Vorhaben, darunter die Eröffnung der Feuerwehrwachen 2 und 3, die Sanierung des Oberwerther Freibads sowie die Modernisierung der Sportanlage im Stadtteil Schmitzers Wiese. In ihrer Abschiedsrede betonte sie den sozialen Zusammenhalt, eine evidenzbasierte Politikgestaltung und einen respektvollen öffentlichen Diskurs als Leitprinzipien.
Oberbürgermeister David Langner würdigte sie als dynamische Führungspersönlichkeit, die Koblenz nachhaltig geprägt habe. Am 1. Juli übernimmt Dr. Dagmar Kranz (CDU) das Amt der Oberbürgermeisterin.
Die Verabschiedung am 25. Juni bildet den Abschluss von Mohrs’ Amtszeit. Kurz darauf tritt sie ihre neue Stelle bei der Bundesagentur für Arbeit an. Dr. Dagmar Kranz wird die Stadt ab Juli führen.
