Tragödie in Bollschweil: Mädchen stirbt bei brutaler Geiselnahme durch eigenen Vater
Marika HeinzObduktion: Kind starb an Stich- und Schlageinwirkungen - Tragödie in Bollschweil: Mädchen stirbt bei brutaler Geiselnahme durch eigenen Vater
Mädchen bei Polizeieinsatz in Bollschweil getötet
In Bollschweil im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist am Samstag, dem 11. Oktober 2025, während eines Polizeieinsatzes ein junges Mädchen ums Leben gekommen. Der Vater des Kindes, dessen Name nicht genannt wird, sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft – ihm wird vorsätzlicher Totschlag vorgeworfen. Wie die Behörden bestätigten, eskalierte die Tragödie, nachdem der Mann gewaltsam in die Wohnung seiner Ex-Frau eingedrungen war und die gemeinsame Tochter als Geisel genommen hatte.
Der Vorfall begann, als der Vater in die Wohnung seiner früheren Partnerin in Bollschweil einbrach. Dort griff er sich das Mädchen und fügte ihr tödliche Verletzungen zu, noch bevor die Polizei eintraf. Als die Beamten die Wohnung betraten, war das Kind bereits tot.
Laut Ermittlern erlitt das Mädchen stumpfe Gewaltverletzungen sowie mehrere Stichwunden. Ausgeschlossen werden konnte, dass eine Polizeikugel das Kind traf – der Vater wurde jedoch bei dem Einsatz von einem Schuss eines Beamten verletzt. Trotz seiner eigenen Verletzung setzte er den Angriff fort, was schließlich zum Tod des Mädchens führte. Bisher gab es keine bekannten Vorfälle von häuslicher Gewalt in der Familie. Die Eltern lebten seit mehreren Jahren getrennt, und die Tat des Vaters kam ohne Vorwarnung. Aufgrund der Schwere der Verletzungen konnte die genaue Todesursache nicht zweifelsfrei festgestellt werden.
Der Vater bleibt weiterhin in Haft, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden haben seine Identität nicht preisgegeben, bestätigten jedoch, dass der Fall als vorsätzlicher Totschlag behandelt wird. Die Gemeinde Bollschweil steht unter Schock und muss die Folgen dieser gewaltsamen Tat verarbeiten.






