08 June 2026, 10:16

TikTok-Star Sai zerlegt Mainz nach Fußball-Besuch – und löst Shitstorm aus

"Diese Stadt ist tot" - TikTok-Star schimpft über Mainz in Video

TikTok-Star Sai zerlegt Mainz nach Fußball-Besuch – und löst Shitstorm aus

Ein beliebter TikTok-Star und Fußball-Influencer hat mit einem viral gegangenen Video eine Debatte ausgelöst, in dem er die deutsche Stadt Mainz scharf kritisiert. Sai, der stolze 925.000 Follower zählt, veröffentlichte am 1. Juni eine vernichtende Bewertung mit dem Titel „Nein zu Mainz“ und bezeichnete die Stadt als „tot“, während er gleichzeitig ihre Infrastruktur anprangerte. Sein Besuch fiel mit dem Länderspiel Deutschlands gegen Finnland am vergangenen Sonntag zusammen – doch seine Erfahrungen dort ließen offenbar viel zu wünschen übrig.

Sai war eigens von München nach Mainz gereist, um das Fußballspiel zu besuchen, doch schon auf der Anreise häufen sich die Probleme. Die Zufahrtsstraßen zur Stadt beschrieb er als „marode“, und verwirrende Umleitungen verwandelten die Fahrt für ihn in ein „Labyrinth“. Vor Ort hatte er Mühe, überhaupt etwas zu essen zu finden, und landete schließlich bei einem Döner Kebab für acht Euro – der ihm später, wie er behauptete, „tödliche Magenkrämpfe“ bescherte.

Doch damit nicht genug: In seinem Video erklärte Sai unumwunden, Mainz sei eine „tote Stadt“, fügte hinzu, „hier gibt es nicht mal Geister“ und unterstrich seine Abneigung mit den Worten: „Ihr habt kein Recht, euch zu beschweren.“ Der Clip löste online geteilte Reaktionen aus. Einige Zuschauer unterstützten seine harte Kritik – darunter ein Nutzer, der fast ein Jahrzehnt in Mainz gelebt hatte und bestätigte, dass das gastronomische Angebot, besonders an Wochenenden, tatsächlich überschaubar sei.

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Andere eilten der Stadt zur Verteidigung und warfen Sai vor, er habe sich nur auf ihre Schwächen konzentriert. Viele betonten, seine Erfahrungen seien nicht repräsentativ, und mutmaßten, er habe während seines kurzen Aufenthalts die positiven Seiten Mainz’ schlicht übersehen.

Das Video spaltet nun Einwohner und Besucher der Stadt. Während einige langjährige Probleme wie das begrenzte Wochenendangebot in Restaurants einräumten, wischten andere Sai’s Kritik als übertrieben oder ungerechtfertigt vom Tisch. Die Diskussion zeigt einmal mehr, wie stark erste Eindrücke einer Stadt von Perspektive und Timing abhängen können.

Quelle