Stuttgart-Weilimdorf bekommt neues Landesaufnahmezentrum für Geflüchtete bis 2026
Marika HeinzStuttgart-Weilimdorf bekommt neues Landesaufnahmezentrum für Geflüchtete bis 2026
Neues landeseigenes Aufnahmezentrum für Geflüchtete in Stuttgart-Weilimdorf
Nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung am 14. November 2025 entsteht in Stuttgart-Weilimdorf ein neues vom Land betriebenes Aufnahmezentrum für Geflüchtete. Die Einigung zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart markiert den Start der Planungen für die Einrichtung, die unter normalen Bedingungen bis zu 1.300 Menschen aufnehmen soll.
Die Vereinbarung wurde zwischen Vertretern des Landes und der Stadt geschlossen, benötigt jedoch noch die Zustimmung des Landeskabinetts, bevor sie vollständig in Kraft tritt. Sobald dies geschehen ist, beginnt umgehend die Planungsphase – unter Einbindung lokaler Akteure und Anwohner.
Die Öffentlichkeitsbeteiligung Baden-Württemberg, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, wird den Prozess begleiten. Die Behörde ist spezialisiert auf die Unterstützung partizipativer Projekte und setzt bewährte Formate ein, um eine breite Bürgerbeteiligung zu gewährleisten. Sowohl das Land als auch die Stadt betonten die Bedeutung eines offenen Dialogs, um die Akzeptanz für das neue Zentrum zu stärken. Im Regelbetrieb bietet die Einrichtung Platz für 1.300 Personen. In Notfällen kann sie zusätzlich bis zu 500 neu ankommende Geflüchtete kurzfristig unterbringen, um Spitzenbelastungen abzufedern.
Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung beginnen nun die detaillierte Planung und die Bürgerbeteiligung. Die Kapazitäten der Einrichtung sowie die Notfallvorsorge sollen flexibel auf schwankende Ankunftszahlen reagieren. Im nächsten Schritt geht es darum, die logistischen Abläufe zu finalisieren und die Transparenz gegenüber den Anwohnern zu wahren.






