Stuttgart kämpft mit Rekordverschuldung und drastischen Sparmaßnahmen bis 2030
Karl-Friedrich WielochStuttgart nimmt Rekordverschuldung auf - "Wir bleiben solvent" - Stuttgart kämpft mit Rekordverschuldung und drastischen Sparmaßnahmen bis 2030
Stuttgart nimmt Rekordverschuldung auf – „Wir bleiben zahlungsfähig“
Stuttgart nimmt Rekordverschuldung auf – „Wir bleiben zahlungsfähig“
Stuttgart nimmt Rekordverschuldung auf – „Wir bleiben zahlungsfähig“
- Dezember 2025, 13:33 Uhr
Stuttgart steht vor massiven finanziellen Belastungen, nachdem die Einnahmen aus der Gewerbesteuer drastisch eingebrochen sind. Die Stadt hat weitreichende Sparmaßnahmen angekündigt, darunter verschobene Projekte, gestrichene Zuschüsse und höhere Steuern. Trotz Rekordverschuldung und jährlicher Defizite in dreistelliger Millionenhöhe bis 2030 betonen die Verantwortlichen, die Stadt bleibe zahlungsfähig.
Auslöser der Krise ist der Einbruch bei den Gewerbesteuereinnahmen: Statt der ursprünglich prognostizierten 1,2 Milliarden Euro werden für 2025 nur noch 750 Millionen erwartet. Um die Lücke zu schließen, muss die Stadt in den nächsten zwei Jahren fast 800 Millionen Euro einsparen. Erstmals seit 2009 wird Stuttgart einen Haushalt mit strengen Sparauflagen beschließen, der Ausgaben kürzt und große Vorhaben verschiebt.
Die Maßnahmen sehen vor, zentrale Projekte zu verschieben, Fördergelder zu streichen und die Steuern zu erhöhen. Mit geplanten Krediten in Höhe von 2,4 Milliarden Euro wird sich die Stadt verschulden, um die Grundversorgung und Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Ziel ist es, die Finanzen bis Anfang der 2030er-Jahre zu stabilisieren – doch mit Defiziten wird noch Jahre zu rechnen sein.






