Strenge Grenzkontrollen vor Champions-League-Finale: Polizei zieht Bilanz
Marika HeinzStrenge Grenzkontrollen vor Champions-League-Finale: Polizei zieht Bilanz
Vor dem Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand führte die Polizei umfangreiche Grenzkontrollen durch. Ein zentraler Kontrollpunkt wurde am Grenzübergang Iffezheim eingerichtet, während Fans nach München zum Spiel reisten. Beamte verschiedener Einheiten, darunter auch deutsch-französische Einsatzteams, beteiligten sich an der Aktion.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg leitete die Operation, unterstützt von Kräften aus Bad Bergzabern, Hünfeld und der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Stuttgart. Weitere Kontrollen fanden in Wintersdorf, Altenheim, an der Kehler Europabrücke, in Rheinau sowie auf Zugstrecken aus Paris statt.
Bei den Überprüfungen beschlagnahmten die Beamten Pyrotechnik, verbotene Gegenstände und Vermummungsutensilien. Vier Personen wurde nach einer Risikobewertung die Weiterreise zum Stadion verweigert. Zudem wurden Verstöße registriert, darunter der Besitz von Cannabis – etwa 5,2 Gramm bei einem 20-Jährigen und 12,3 Gramm bei einem 24-Jährigen – sowie das unberechtigte Führen von Signalpistolen. Insgesamt wurden zwölf Ordnungswidrigkeiten dokumentiert.
Polizeidirektor Tobias Lehmann zeigte sich im Nachhinein zufrieden mit dem Ablauf und Ergebnis der Maßnahme.
Die Grenzkontrollen führten zu Beschlagnahmungen, Einreiseverweigerungen und dokumentierten Rechtsverstößen. Die Behörden wollten damit die Sicherheit im Vorfeld des hochkarätigen Fußballspiels gewährleisten. An der Aktion waren koordinierte Einsätze mehrerer Polizeieinheiten beteiligt.






