SSV Ulm kämpft mit Trainer-Rochade gegen den Abstieg in die Regionalliga
Svenja HeringSSV Ulm trennt sich von Sportdirektor und Trainer - SSV Ulm kämpft mit Trainer-Rochade gegen den Abstieg in die Regionalliga
Der SSV Ulm hat nach einem schwierigen Saisonstart tiefgreifende Veränderungen vorgenommen. Nach 14 Spielen liegt der Verein auf dem 18. Platz und droht den Abstieg in die Regionalliga. Eine Serie von Niederlagen und schwache Leistungen führten zu einem kompletten Umbruch im Trainerstab und der Führungsetage.
Die Probleme begannen Ende September, als Robert Lechleiter als Cheftrainer abgelöst wurde. Moritz Glasbrenner übernahm das Amt, hielt sich jedoch nur zwei Monate, bevor er entlassen wurde. Sein letztes Spiel endete mit einer deutlichen 0:5-Niederlage gegen Hansa Rostock – ein Ergebnis, das sein Aus besiegelte.
Am 16. November 2025 wurde Pavel Dotchev als neuer Cheftrainer verpflichtet und erhielt einen Vertrag bis 2027. Kurz darauf trennte sich der Verein von Sportdirektor Markus Thiele; die Trennung wurde als einvernehmlich und fair beschrieben. Noch vor Ende November wurde Stephan Schwarz, zuvor bei den Grasshoppers Zürich tätig, als neuer Sportdirektor und Geschäftsführer verpflichtet.
Nun versucht der Verein, sich unter Dotchev und Schwarz zu stabilisieren. Mit dem 18. Tabellenplatz und dem drohenden Abstieg steht die neue Führung vor einer sofortigen Bewährungsprobe. Ihre erste Aufgabe wird es sein, die negative Serie des Teams zu durchbrechen.






