25 December 2025, 07:13

Skurrile Tiergeschichten aus Deutschland: Von Welsen, Eheringen und Protesten im Juni 2023

Ein Kaninchen frisst Futter in der Nähe von hölzernen Bauen.

Tierwelt 2025 - Vom Karpfenalarm bis zum verschluckten Ehering - Skurrile Tiergeschichten aus Deutschland: Von Welsen, Eheringen und Protesten im Juni 2023

Juni 2023: Eine Serie ungewöhnlicher Tiervorfälle hält Deutschland in Atem

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Im Juni 2023 sorgte eine Reihe kurioser Tiergeschichten in ganz Deutschland für Aufsehen. Von einem riesigen Wels, der Badende in Angst versetzte, bis hin zu einem Ehering, der im Magen einer Kuh wiederauftauchte – die Vorfälle fesselten die Öffentlichkeit. Einige Fälle führten sogar zu juristischen Auseinandersetzungen und Protesten wegen umstrittenen Tierschutzentscheidungen.

Am Brombachsee in Mittelfranken wurde ein zwei Meter langer Wels zur Gefahr für Schwimmer. Die Behörden vermuteten, dass das Tier aufgrund des niedrigen Wasserstands aggressiv sein Gelege verteidigte. Nach einer Risikobewertung beschlossen Polizei, ein Angelverein und die Wasserrettung, den Fisch zu töten. Sein Fleisch wurde später als 120 Filetportionen in einer örtlichen Gaststätte serviert.

Tierschützer klagten gegen die Entscheidung und erstatteten Strafanzeige. Doch im November urteilten die Staatsanwälte, dass die Tötung rechtmäßig gewesen sei. Unterdessen machte ein Metzger in Simbach am Inn (Niederbayern) eine überraschende Entdeckung: Im Magen der Kuh Herzal fand er den verlorenen Ehering des Bauern Johannes Brandhuber. Ebenfalls für Schlagzeilen sorgte der Bartgeier Vincent, der 1.600 Kilometer vom Nationalpark Berchtesgaden bis zur Nordsee flog – eine Strecke, die Wildtierexperten verblüffte.

Im Nürnberger Zoo löste die Keulung von zwölf gesunden Pavianen wegen Platzmangels Empörung aus. Protestierende schickten dem Zoopersonal sogar Todesdrohungen. Am Neujahrstag verschluckte ein Nandu im Tierpark Landshut einen Kinderhandschuh, was für einen kurzen Schreckmoment sorgte. Und in München erhielt der Hund Urax einen offiziellen Brief vom Beitragsservice der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten – eine Kuriosität, die viele belustigte, auch wenn kein nachweislicher Zusammenhang mit einem Rundfunkbeitragsstreit bestand.

Die Vorfälle lösten Debatten über Tierschutz, öffentliche Sicherheit und skurrile Funde aus. Während Gerichte die Tötung des Welses für rechtens erklärten, zeigten Proteste die Spannungen rund um Zoomanagement auf. Andere Geschichten – wie der Ehering im Kuhmagen – hinterließen bei den Menschen schlichtweg Staunen.