19 March 2026, 14:29

Skandal an Uni Freiburg: Versteckte Kameras filmten jahrelang Frauen unbemerkt

Ein Klassenzimmer mit Schülerinnen und Schülern, die Gesichtsmasken tragen und auf Bänken und am Boden sitzen, mit Büchern auf den Tischen, Fenstern, einer Tür, Deckenleuchten und Ventilatoren im Hintergrund.

Skandal an Uni Freiburg: Versteckte Kameras filmten jahrelang Frauen unbemerkt

Versteckte Kamera-Affäre an der Universität Freiburg erschüttert die akademische Welt

An der Universität Freiburg hat ein Skandal um versteckte Kameras die Wissenschaftsgemeinschaft schockiert: Ein ehemaliger akademischer Berater filmte über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren heimlich zahlreiche Frauen. Der Fall kam erst durch ein Gerichtsurteil am 9. März 2026 ans Licht – die Vorwürfe deuten darauf hin, dass mehrere hundert Betroffene Opfer der Taten wurden.

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Die Enthüllungen werfen schwere Fragen nach Aufsichtspflichten und Opferschutz auf. Die Freiburger Landtagsabgeordnete Nadyne Saint-Cast fordert eine lückenlose und transparente Aufklärung, wie die Straftaten so lange unentdeckt bleiben konnten. Zudem zweifelt sie das tatsächliche Ausmaß des Missbrauchs an und fragt, wie viele Menschen wirklich Schaden genommen haben.

Saint-Cast drängt die Universität zu sofortigem Handeln. Sie verlangt strengere Schutzmaßnahmen, klarere Meldestrukturen und wirksamere Präventionskonzepte, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Ihr Ziel: Solche Fälle müssen so früh wie möglich erkannt und gestoppt werden.

Die Universität Freiburg hat bereits interne Schritte als Reaktion auf die bekannt gewordenen Details eingeleitet. Doch das Vertrauen in die Institution ist schwer erschüttert – Rechenschaftspflicht und Unterstützung für die Opfer haben nun höchste Priorität. Saint-Cast stellt klar: Die Universität müsse die volle Verantwortung für die Sicherheit von Studierenden und Mitarbeitenden übernehmen.

Der Skandal offenbart gravierende Lücken in der Aufsicht und im Opferschutz. Zwar hat die Hochschule interne Prüfungen eingeleitet, doch steht nun die Umsetzung konkreter Veränderungen im Fokus. Ob es gelingt, künftige Fälle zu verhindern und das Vertrauen wiederherzustellen, hängt von Transparenz, schärferen Regeln und leicht zugänglicher Hilfe für Betroffene ab.

Quelle