Siemens Mobility und Braunschweig bauen Schienenverkehrsstandort gemeinsam aus
Marika HeinzSiemens Mobility und Braunschweig bauen Schienenverkehrsstandort gemeinsam aus
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig vereinbaren Ausbau des Schienenverkehrs- und Automatisierungsstandorts
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Vereinbarung zum Ausbau des Unternehmensstandorts für Schienenverkehrs-Signaltechnik und Automatisierung unterzeichnet. Die Partnerschaft umfasst einen Grundstückstausch zur Förderung von Modernisierung und Wachstum. Damit setzt die Region einen wichtigen Schritt in Richtung digitaler Schieneninfrastruktur.
Die Zusammenarbeit wurde in einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) festgehalten. Demnach wird ein 20.000 Quadratmeter großes Gelände, das sich im gemeinsamen Besitz von Siemens Mobility und der Stadt befindet, ausgetauscht. Zudem sollen weitere Flächen für künftige Projekte erworben werden, darunter eine neue Produktionshalle.
Eine Arbeitsgruppe wird nun die Details des Grundstückstauschs ausarbeiten. Siemens Mobility wird sich zudem an städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen. Marc Ludwig, CEO von Rail Infrastructure, betonte, dass die Erweiterung darauf abzielt, die weltweit steigende Nachfrage nach digitalen Schienenverkehrslösungen zu bedienen.
Bürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete das Vorhaben als „starkes Bekenntnis zu Braunschweig als Wirtschaftsstandort“. Durch die Modernisierung der Produktionsanlagen sollen diese an aktuelle, digitalisierte Fertigungsstandards angepasst und die Kapazitäten erhöht werden.
Das Projekt stärkt die Position von Siemens Mobility im Bereich der Schieneninfrastrukturtechnologie. Die neuen Anlagen werden die fortschrittliche Produktion unterstützen und den wachsenden Branchenanforderungen gerecht werden. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Stadt sichert die langfristige Entwicklung Braunschweig als Standort.
