SC Freiburg startet Solidaritätsaktion für ukrainisches Traumazentrum vor Union-Spiel
Karl-Friedrich WielochSC Freiburg startet Solidaritätsaktion für ukrainisches Traumazentrum vor Union-Spiel
SC Freiburg zeigt Solidarität mit der Ukraine vor dem nächsten Bundesliga-Spiel
Vor dem anstehenden Bundesliga-Heimspiel setzt der SC Freiburg ein Zeichen für die Ukraine: Der Verein organisiert eine Spendenaktion im Stadion, bei der alle Einnahmen an das Traumazentrum Maisternia in Lwiw (Lemberg) fließen. Fans können sich zudem an einer Live-Übertragung beteiligen, die Freiburg mit der ukrainischen Stadt verbindet.
Die unter dem Namen Kultur.Konvoi stehende Initiative wird von Carmen Höfflin und Rüdiger Linhof der Band Sportfreunde Stiller geleitet. Vor dem Spiel gegen den 1. FC Union Berlin wird der Verein eine Live-Schaltung nach Lwiw herstellen. Die Sängerin Daria Kudryk wird vor Ort Another Love performen – die Zuschauer sind aufgerufen, im Zeichen der Solidarität mitzusingen.
Der SC Freiburg verdoppelt zudem den Betrag, der durch die Pfandbecher-Spendenaktion eingeht. Auch die Stadt Freiburg stockt die Spendensumme auf, sodass die Mittel für das Traumazentrum deutlich aufgestockt werden. Die Aktion steht für die engen deutsch-ukrainischen Beziehungen: Über 250 ukrainische Städte sind mittlerweile durch Solidaritätspartnerschaften mit deutschen Kommunen verbunden.
Ziel der Spendenkampagne und der Live-Veranstaltung ist die direkte Unterstützung von Maisternia, einem zentralen Traumazentrum in Lwiw. Durch die Verdopplung der Beiträge seitens des Vereins und der Stadt wird die Gesamtsumme deutlich steigen. Die Initiative festigt in dieser schwierigen Zeit die Verbindung zwischen Freiburg und seiner ukrainischen Partnerstadt.