06 June 2026, 22:19

Sanierter Berliner Mauerweg-Abschnitt verbindet Geschichte mit Naturerlebnis

Mauerweg-Abschnitt nach Renovierung wiedereröffnet

Sanierter Berliner Mauerweg-Abschnitt verbindet Geschichte mit Naturerlebnis

Ein Kilometerabschnitt des Berliner Mauerwegs ist nach einer umfassenden Sanierung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Strecke verläuft entlang der Ruppiner Chaussee und markiert die ehemalige Grenze zwischen dem Berliner Bezirk Reinickendorf und Hennigsdorf in Brandenburg. Die Arbeiten umfassten die Erneuerung des Wegbelags, die Verbesserung der Entwässerung sowie die Gestaltung neuer Sitzbereiche.

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Der Pfad war aufgrund von instabilem Untergrund und einer maroden Basis zunehmend verfallen. Die Bauarbeiter entfernten den alten Asphalt, recycelten ihn für die Wiederverwendung und ersetzten ihn durch eine frische, langlebige Oberfläche. Regenwasser wird nun direkt in den angrenzenden Wald geleitet, was Erosion verringert und die Nachhaltigkeit fördert.

Eine neue Bank aus regionalem Eichenholz wurde installiert und lädt Spaziergänger zum Verweilen ein. In der Nähe informiert eine Tafel mit historischen Fotografien und mehrsprachigen Texten über die Teilung der Stadt während des Kalten Krieges.

Dieser Abschnitt reiht sich in sechs weitere modernisierte Teilstücke des 160 Kilometer langen Berliner Mauerwegs ein. Weitere Abschnitte befinden sich noch in der Sanierung oder Planung.

Der erneuerte Weg bietet Radfahrern und Fußgängern eine ebene, barriereärmere Route. Gleichzeitig erinnert er an die Grenze, die einst West-Berlin umschloss. In den kommenden Jahren sind weitere Verbesserungen entlang des Mauerwegs geplant.

Quelle