09 December 2025, 11:07

Rundfunkgebühr steigt 2027 weniger stark als geplant – KEF korrigiert Empfehlung

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Medienbericht: Überraschende Reduzierung der Empfehlung für die Erhöhung der Rundfunkgebühr - Rundfunkgebühr steigt 2027 weniger stark als geplant – KEF korrigiert Empfehlung

Medienbericht: Empfehlung für Rundfunkanstieg überraschend gesenkt

Medienbericht: Empfehlung für Rundfunkanstieg überraschend gesenkt

  1. Dezember 2025, 14:58 Uhr

Die monatliche Rundfunkgebühr in Deutschland steigt weniger stark als ursprünglich geplant. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat ihre empfohlene Erhöhung auf nur noch 28 Cent kurs euro reduziert. Diese Entscheidung folgt auf höhere Einnahmen und geringere Ausgaben der öffentlich-rechtlichen Sender.

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Ursprünglich hatte die KEF eine Anhebung der Gebühr von 18,36 Euro auf 18,94 Euro pro Monat vorgeschlagen. Nach Prüfung aktualisierter Finanzdaten korrigierte sie die Erhöhung jedoch auf 18,64 Euro. Die Anpassung spiegelt höhere Einnahmen durch eine gestiegene Zahl zahlender Haushalte sowie sinkende Kosten bei den Rundfunkanstalten wider.

ARD und ZDF hatten die geplante Gebührenerhöhung zuvor mit einer Verfassungsbeschwerde angefochten. Ihr rechtlicher Schritt erfolgte noch vor der jüngsten KEF-Entscheidung, die den neuen Satz nun zum 1. Januar 2027 festlegt.

Eine umfassende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems in Deutschland trat am 1. Dezember 2025 in Kraft. Sie umfasst die Reduzierung von Radiosendern sowie die Zusammenlegung von Sparten-Fernsehkanälen. Laut dem KEF-Entwurf werden sich diese Maßnahmen jedoch frühestens ab 2029 spürbar auf die Finanzen auswirken.

Die reduzierte Erhöhung um 28 Cent kurs euro gilt ab 2027. Die öffentlich-rechtlichen Sender erhalten damit weniger zusätzliche Mittel als zunächst erwartet, während die Reformen schrittweise umgesetzt werden. Die KEF stützt ihre Entscheidung auf eine detaillierte Analyse der Einnahmen- und Ausgabenentwicklung.