Rhein-Neckar-Sportpreis 2024: Diese Stars glänzten bei der "Oscar"-Gala
Marika HeinzRhein-Neckar-Sportpreis 2024: Diese Stars glänzten bei der "Oscar"-Gala
Rhein-Neckar-Sportpreis: Die "Oscars des Sports" der Region feiern ihre achte Verleihung
Am Montagabend wurde zum achten Mal der Rhein-Neckar-Sportpreis verliehen – oft als "Oscar des Sports" der Region bezeichnet. Im Mannheimer Rosengarten ehrte die Gala Athlet:innen, Trainer:innen und Vereine für ihre herausragenden Leistungen und ihr Engagement im Sport.
Die 26-jährige Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye aus Germersheim, die für die MTG Mannheim startet, erhielt die Auszeichnung als "Beste Sportlerin". Die Olympiasiegerin trainiert weiterhin unter Iris Manke-Reimers, die an diesem Abend ebenfalls geehrt wurde.
Manke-Reimers gewann in der Kategorie "Beste Trainerin" – nach ihrem Berufsausstieg, um sich voll auf die Vorbereitung Ogunleyes für die Olympischen Spiele in Paris zu konzentrieren. Die Zusammenarbeit trägt Früchte: Ogunleye zählt mittlerweile zu Deutschlands besten Leichtathlet:innen.
Der Judo-Club Speyer wurde als "Vorbildverein" ausgezeichnet – für seine inklusiven Programme, die Menschen mit geistigen Behinderungen fördern. Die Laudatio hielt die ehemalige Tennislegende Anke Huber, die das Engagement des Vereins für barrierefreien Sport lobte.
Peter Hofmann, langjähriger Präsident des Mannheimer Reiterclubs, erhielt den Preis für sein Lebenswerk. Jahrzehntelang prägte er den Pferdesport in der Region, unter anderem als Organisator der Europameisterschaften im Springreiten, die zweimal in Mannheim stattfanden.
Die Preise würdigten sowohl Spitzenleistungen als auch ehrenamtliches Engagement. Ogunleyes Olympiasieg und Hofmanns jahrzehntelange Führung zeigen die Vielfalt an Talent und Hingabe in der Rhein-Neckar-Sportgemeinschaft. Die Veranstaltung festigte einmal mehr ihren Ruf als Höhepunkt im regionalen Sportkalender.






