Rekordjahr für deutsch-französische Sicherheitskooperation in Kehl
Svenja HeringRekordjahr für deutsch-französische Sicherheitskooperation in Kehl
Gemeinsames Deutsch-Französisches Polizeiliches und Zollkooperationszentrum (GZ) in Kehl verzeichnet Rekord bei Informationsanfragen
Das Gemeinsame Deutsch-Französische Polizeiliche und Zollkooperationszentrum (GZ) in Kehl hat 2025 einen neuen Rekord bei Informationsersuchen aufgestellt. Insgesamt bearbeitete das Zentrum 23.327 Anfragen – fast 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Dieser Anstieg unterstreicht die wachsende Nachfrage nach grenzüberschreitendem Informationsaustausch zwischen beiden Ländern.
Das GZ Kehl, 1999 gegründet, fungiert als zentrale Drehscheibe für den Datenaustausch zwischen deutschen und französischen Behörden. Sechs Institutionen beider Staaten arbeiten dort zusammen und beschäftigen rund 60 Mitarbeiter:innen. Ihre Kooperation umfasst ein breites Aufgabenspektrum – von Verkehrs- und Grenzkontrollen über Großveranstaltungen bis hin zu grenzüberschreitenden Ermittlungen.
Besonders in Notfällen spielt das Zentrum eine entscheidende Rolle: Es unterstützt Rettungseinsätze, verfolgt gestohlene Fahrzeuge und koordiniert Fahndungen in der Grenzregion. Die steigende Zahl der Anfragen – 2024 waren es noch 21.308 – spiegelt die wachsende Bedeutung der Sicherheitszusammenarbeit wider.
Für Medienanfragen steht Kriminaloberrätin Lisa Schröder, Leiterin der Pressestelle beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg, zur Verfügung. Sie ist unter der Telefonnummer 0711 5401-2044 oder per E-Mail an [email protected] erreichbar.
Die Rekordzahlen des GZ Kehl belegen die zunehmende Bedeutung des Zentrums für die deutsch-französische Sicherheitskooperation. Mit mehr Anfragen denn je bleibt die Einrichtung ein unverzichtbarer Knotenpunkt für Polizei, Zoll und Rettungskräfte entlang der Grenze.






