Rastatt trauert um Hasso Schmidt-Schmiedebach – ein Leben für die Inklusion
Svenja HeringRastatt trauert um Hasso Schmidt-Schmiedebach – ein Leben für die Inklusion
Hasso Schmidt-Schmiedebach verstorben – Stadt würdigt herausragendes Engagement für Inklusion und Teilhabe
Hasso Schmidt-Schmiedebach verstorben – Stadt würdigt herausragendes Engagement für Inklusion und Teilhabe
- Dezember 2025
Hasso Schmidt-Schmiedebach, einer der prägendsten Fürsprecher für soziale Inklusion in Rastatt, ist tot. Jahrzehntelang setzte er sich für die Unterstützung benachteiligter Gruppen ein und erhielt dafür bundesweite Anerkennung. Im Mai 2025 wurde ihm für sein Lebenswerk das Große Bundesverdienstkreuz verliehen.
Von 1976 an führte Schmidt-Schmiedebach die Lebenshilfe Rastatt/Murgtal und machte sie zu einer zentralen Säule der Inklusionsarbeit. Unter seiner Leitung schuf die Organisation Arbeitsplätze, Wohnraum und Bildungsangebote für über 500 Menschen mit Behinderungen. Zudem gründete er die Kita Pünktchen sowie einen Teilhabebeirat, um betroffenen Personen eine stärkere Stimme zu geben.
Sein Tod hinterlässt in Rastatt und den lokalen Inklusionsnetzwerken eine große Lücke. Doch seine Einrichtungen und Programme begleiten weiterhin Hunderte von Menschen. Die Region gedankt ihm als Visionär, der sozialen Zusammenhalt fest im Gemeinschaftsleben verankert hat.






