26 March 2026, 10:20

Rastatt kämpft um finanzielle Stabilität nach drastischem Steuerausfall

Alte detaillierte Karte von Strand, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und anderen Merkmalen.

Rastatt kämpft um finanzielle Stabilität nach drastischem Steuerausfall

Rastatt steht vor schweren finanziellen Problemen nach einem deutlichen Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen. Die Stadt hatte für 2026 mit einer Million Euro gerechnet, nun werden nur noch 300.000 Euro erwartet. Die Behörden drängen auf dringende Kürzungen und eine vollständige Überprüfung der Ausgabenpläne, um den Haushalt zu stabilisieren.

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Der Regionalrat Karlsruhe hat den Haushaltsentwurf Rastatts für 2026 unter Auflagen genehmigt. Allerdings besteht der Rat auf weitere Einsparungen und eine umfassende Prüfung des Investitionsprogramms der Stadt. Bürgermeisterin Monika Müller hat bereits strengere Sparmaßnahmen und neue Wege zur Steigerung der Einnahmen gefordert.

Die finanzielle Belastung Rastatts fällt in eine Zeit, in der die Gewerbesteuereinnahmen in Baden-Württemberg 2024 um 2,1 Prozent gesunken sind. Während Großstädte wie Stuttgart Hundertmillionen einnehmen, sind kleinere Kommunen – darunter Rastatt – stärker auf den Anteil an der Einkommensteuer angewiesen. Bis zum 1. September 2026 muss die Stadt einen detaillierten Bericht über den Stand des Haushalts vorlegen.

Auf einer öffentlichen Sitzung im Juni sollen die nächsten Schritte für 2027 erörtert werden. Im Mittelpunkt steht weiterhin die finanzielle Stabilisierung der Stadt und die Verbesserung der wirtschaftlichen Perspektiven.

Rastatt muss nun schnell handeln, um die Ausgaben zu senken und neue Einnahmequellen zu erschließen. Der vollständige Bericht über die finanziellen Fortschritte ist bis September 2026 fällig. Weitere Details zu den Haushaltsplänen finden sich unter https://www.ourwebsite/budget-2026.

Quelle