23 January 2026, 06:34

Q.ANT revolutioniert KI mit 80 Millionen Dollar für photonische Prozessoren

Ein buntes Design auf der rechten Seite mit den Wörtern "AI, Apps, IoT" darauf gegen einen weißen Hintergrund.

Q.ANT revolutioniert KI mit 80 Millionen Dollar für photonische Prozessoren

Das Stuttgarter Unternehmen Q.ANT sichert sich 80 Millionen US-Dollar in Series-A-Finanzierung, um seine photonische Prozessortechnologie voranzutreiben. Das Unternehmen will KI und Hochleistungsrechnen revolutionieren, indem es Licht statt herkömmlicher Elektronik nutzt. An der jüngsten Investitionsrunde beteiligten sich namhafte Firmen wie die Duquesne Family Office und TRUMPF sowie weitere Investoren.

Gegründet von Dr. Michael Förtsch, entwickelt Q.ANT photonische Prozessoren, die mit Licht rechnen und so eine höhere Energieeffizienz für KI-Anwendungen versprechen. Die Technologie soll die wachsende Belastung globaler Ressourcen verringern, da KI-Systeme heute mehr Strom und Hardware benötigen als je zuvor.

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Der Native Processing Server (NPS) des Unternehmens fungiert als steckbarer Coprozessor für bestehende Rechenzentren. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen bietet er bis zu 30-mal bessere Energieeffizienz und 50-mal höhere Performance. Gleichzeitig erreicht der NPS die 16-Bit-Gleitkomma-Präzision moderner Digitalprozessoren, behält aber die Vorteile analoger Berechnungen. Mit den frischen Mitteln will Q.ANT die Kommerzialisierung beschleunigen und die nächste Generation der Technologie verfeinern. Ein Teil der Investition fließt zudem in die Expansion auf dem US-Markt. Langfristig strebt das Unternehmen an, photonische Verarbeitung bis 2030 zum Standard in KI-Systemen zu machen – ein Vorhaben, das vor dem Hintergrund der erwarteten Ausgaben von über 5,2 Billionen US-Dollar für KI-Rechenzentren in den nächsten fünf Jahren an Bedeutung gewinnt.

Zu den Investoren dieser Runde zählen neben der Duquesne Family Office auch CherryVentures, UVC Partners und weitere, was das große Vertrauen in die Vision von Q.ANT unterstreicht.

Die 80 Millionen US-Dollar sollen Q.ANT helfen, seine energieeffizienten photonischen Prozessoren schneller auf den Markt zu bringen. Angesichts stark steigender Kosten für KI-Infrastrukturen könnte die Technologie des Unternehmens eine nachhaltigere Alternative bieten. Die nächsten Schritte umfassen die Skalierung der Produktion und den Aufbau einer stärkeren Präsenz in den USA.