27 January 2026, 00:36

Prominente stehen 2026 vor Münsters skurrilem Karnevalsgericht

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung von Menschen in gestreifter Schlafbekleidung, die in einem Raum mit einer Wand und Fenstern im Hintergrund tanzen, mit dem Text "William Hogarth - Der Hof des Hofes von England" unten.

Prominente stehen 2026 vor Münsters skurrilem Karnevalsgericht

Münsters 55. Paohlbürger-Karnevalsgericht veranstaltet am 25. Januar 2026 einen Scheinprozess mit Prominenz

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Am 25. Januar 2026 wird das 55. Paohlbürger-Karnevalsgericht in Münster einen humorvollen Schauprozess veranstalten, bei dem bekannte Persönlichkeiten in einer lockeren Gerichtsverhandlung aufeinandertreffen. Die seit Langem etablierte Karnevalstradition ist in diesem Jahr bereits ausverkauft. Prominente wie Mary Roos, Jörg Draeger, Clemens Tönnies und Oberbürgermeister Tilmann Fuchs müssen sich vor Publikum gegen erfundene, aber unterhaltsame Anklagepunkte verteidigen.

Der von der Paohlbürger-Karnevalsgesellschaft organisierte Prozess sieht vor, dass jeder Teilnehmer sich gegen scherzhafte Vorwürfe zur Wehr setzt. Mary Roos wird beschuldigt, in einen Skandal rund um ihre Gesangskarriere verwickelt zu sein – selbstverständlich ohne jeden realen Hintergrund. Jörg Draeger, bekannt als Moderator von "Der Preis ist heiß", wird von Harry Wijnvoord als Verteidiger vertreten.

Clemens Tönnies sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, zu viel Geld in den FC Schalke 04 statt in seinen früheren Verein Preußen Münster investiert zu haben. Oberbürgermeister Tilmann Fuchs hingegen bestreitet vehement, die Farbe Grün in städtischen Projekten übermäßig zu bevorzugen – eine Anklage, die er mit Humor kontert. Alle vier haben sich intensiv auf ihre Rollen im fiktiven Gerichtssaal vorbereitet. Am Ende wird der Richter entscheiden, wer der "schuldigsten" erfundenen Vergehen überführt wird und das Verfahren mit einem augenzwinkernden Urteil abschließen.

Der Prozess führt eine 55-jährige Tradition fort, bei der Unterhaltung und Karnevalsfeiern in Münster verschmelzen. Dass die Veranstaltung bereits ausverkauft ist, unterstreicht ihre Beliebtheit. Das finale Urteil wird die scheinjuristische Farce beenden – ganz ohne reale Konsequenzen.