Prinz Philips angebliche Affären: Was wusste Königin Elizabeth wirklich?
Marika HeinzPrinz Philips angebliche Affären: Was wusste Königin Elizabeth wirklich?
Gerüchte über die Untreue von Prinz Philip halten sich seit seiner Hochzeit mit Königin Elizabeth im Jahr 1947 hartnäckig. Jetzt deuten Berichte darauf hin, dass die verstorbene Monarchin eine private Akte mit mindestens einem Dutzend Frauen führte, die mit ihrem Ehemann in Verbindung gebracht wurden. Die Vorwürfe tauchen erneut auf – zusammen mit langjährigen Spekulationen über seine Beziehungen, darunter auch zu einer engen Familienfreundin.
Prinz Philip und Königin Elizabeth blieben bis zu seinem Tod 2021 zusammen, verbrachten die letzten Jahre jedoch größtenteils getrennt. Nach seinem Rückzug von den königlichen Pflichten 2017 lebte er auf dem Gut Wood Farm im Sandringham-Anwesen, während die Königin in Schloss Windsor residierte. Ihr soll es zugestanden haben, ein unabhängiges Leben zu führen und seinen eigenen Interessen nachzugehen.
Eines der hartnäckigsten Gerüchte rankt sich um seine angebliche Affäre mit Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma. Palastangestellte sollen sie spöttisch „Und Außerdem“ genannt haben, weil Prinz Philip sie so häufig zu Veranstaltungen einlud. Die Königin soll wütend gewesen sein, als die Biografin Ingrid Seward in ihrem 2020 erschienenen Buch „Prince Philip Revealed“ behauptete, er habe mit der französischen Schauspielerin Helene Cordet zwei Kinder gezeugt.
Einige Royal-Biografen spekulieren sogar, Königin Elizabeth könnte als Reaktion selbst Affären gehabt haben. Andere, wie der Royal-Experte Andrew Lownie, gehen noch weiter und stellen infrage, ob Prinz Andrew tatsächlich Philips leiblicher Sohn ist. Trotz aller Flüstertöne präsentierte sich das Paar bis zu Philips Tod in der Öffentlichkeit stets als geschlossene Front – auch wenn er aufgrund der Pandemie-Beschränkungen schließlich allein starb.
Die Behauptungen über Prinz Philips Privatleben sind nach wie vor unbestätigt, doch sie nähren auch Jahre nach seinem Tod weiterhin die Debatten. Die angebliche Akte der Königin, falls es sie gibt, wurde nie veröffentlicht. Vorerst bleiben die Gerüchte Teil der langen Geschichte privater Kontroversen der königlichen Familie.






