Prinz Harry und William: Vom Bruderzwist zur handgreiflichen Eskalation
Karl-Friedrich WielochPrinz Harry und William: Vom Bruderzwist zur handgreiflichen Eskalation
Die angespannte Beziehung zwischen Prinz Harry und Prinz William hat sich über die Jahre verschärft – lange bevor Meghan Markle Teil der Königsfamilie wurde. Ein neuer Bericht unterstreicht die anhaltenden Spannungen, darunter eine körperliche Auseinandersetzung und Vorwürfe ungleicher Behandlung in ihrer Kindheit. Beide Seiten haben sich zu den jüngsten Enthüllungen nicht geäußert.
In seiner 2023 erschienenen Autobiografie Spare beschrieb Prinz Harry die seit langem schwelenden Konflikte zwischen den Brüdern. Er fühlte sich selbst in kleinen Dingen zurückgesetzt – etwa bei der Größe der Schlafzimmer im Kensington Palace. Ihre Rivalität soll bereits in der Kindheit begonnen haben, mit Vorfällen wie Rangeleien auf der Rückbank eines Autos.
Im Erwachsenenalter vertiefte sich der Bruch. Harry behauptete, William habe wenig Interesse an den Invictus Games gezeigt – einem Projekt, das ihm besonders am Herzen liegt. Ein hitziger Streit über die Medienberichterstattung zu Meghan Markle eskalierte schließlich in einer handgreiflichen Auseinandersetzung, bei der William Harry angeblich zu Boden gestoßen haben soll.
Versuche, die Beziehung zu kitten, blieben erfolglos. Auch Kate Middleton, Williams Ehefrau, versuchte eine Annäherung, etwa bei der Beerdigung von Prinz Philip 2021. Doch seit Jahren haben die Brüder kein Wort mehr miteinander gewechselt. Anfragen an ihre Vertreter nach einer Stellungnahme blieben unbeantwortet.
Harry hat wiederholt betont, sich wie der „Ersatz“ neben William, dem „Thronfolger“, zu fühlen. Dieses empfundene Ungleichgewicht prägt seit langem ihr zerrüttetes Verhältnis.
Die Beziehung der Prinzen bleibt zerrüttet, trotz früherer Versöhnungsversuche. Harrys öffentliche Äußerungen und das Schweigen zwischen den Brüdern lassen wenig Hoffnung auf eine Aussöhnung. Die inneren Konflikte der Königsfamilie ziehen weiterhin Aufmerksamkeit auf sich – ohne offizielle Reaktion von einer der beiden Seiten.






