Politischer Streit um Schutz des Wupper-Wehrs in Wipperkotten spitzt sich zu
Karl-Friedrich WielochPolitischer Streit um Schutz des Wupper-Wehrs in Wipperkotten spitzt sich zu
Streit um Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten eskaliert
Die SPD hat im ASBA einen Antrag eingebracht, der strengere Maßnahmen zum Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten vor Schäden vorsieht. Die CDU kritisiert den Vorstoß als überzogen und unverhältnismäßig.
Sowohl CDU als auch SPD sind sich einig, dass das Wehr und seine natürliche Umgebung geschützt werden müssen. Die CDU wirft der SPD jedoch vor, mit ihrem Antrag zu weit zu gehen. Einige der vorgeschlagenen Schritte – etwa der Einsatz größerer Polizeieinheiten – werden als unpraktikabel und realitätsfremd bezeichnet.
Die CDU hat bereits angekündigt, den Antrag in seiner aktuellen Form abzulehnen. Gleichzeitig räumt die Partei ein, dass eine rund um die Uhr Überwachung des Gebiets nicht umsetzbar sei. Stattdessen setzt sie auf verstärkte Streifen und eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit, um das Problem zu lösen.
Die CDU erwartet, dass die Stadtverwaltung den SPD-Antrag im Rahmen der ASBA-Beratungen prüft. Man zeige sich offen für eine ausgewogene Lösung, die das Wehr wirksam schützt, ohne die Praktikabilität aus den Augen zu verlieren.
Obwohl die CDU gegen den SPD-Antrag stimmen wird, hofft man auf einen realistischen Kompromiss. Im Mittelpunkt stehen für die Partei verhältnismäßige Maßnahmen, die den historischen Standort effektiv schützen. Die Einschätzung der Stadtverwaltung wird für die endgültige Entscheidung eine zentrale Rolle spielen.
