07 April 2026, 04:19

Pforzheimer protestieren für den Erhalt ihrer städtischen Schwimmbäder

Großer Swimmingpool in städtischer Umgebung mit hohen Gebäuden, wenigen Menschen in der Nähe, einem Banner links, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Pforzheimer protestieren für den Erhalt ihrer städtischen Schwimmbäder

Rund 350 Menschen gingen am Samstag in Pforzheim auf die Straße, um gegen Pläne zu protestieren, die das Bestehen der städtischen Schwimmbäder bedrohen könnten. Die von der Initiative Pro Bäder organisierte Demonstration forderte den Erhalt aller bestehenden Bäder und ihrer Standorte. Die Teilnehmer warfen der Stadtverwaltung vor, Bemühungen zur Sicherung der Finanzierung für die Einrichtungen zu untergraben.

Der Demonstrationszug startete um 15 Uhr am Emma-Jaeger-Bad und zog sich durch zentrale Bereiche der Stadt. Die Protestierenden liefen entlang der Bahnhofstraße, überquerten den Bahnhofsplatz und setzten ihren Marsch über den Schlossberg und die Östliche Karl-Friedrich-Straße bis zum Marktplatz fort. Mehrere Stadträte schlossen sich der Kundgebung an, darunter Christof Weisenbacher, Michael Schwarz und Bernd Zilly.

Bei der Abschlusskundgebung kritisierten Redner scharf das Vorgehen der Stadt bei der Finanzierungsplanung. Sie behaupteten, Pforzheims Handeln habe zu einem Veto der Regierungspräsidien geführt, das dringend benötigte Mittel blockiere. Die Demonstranten lehnten zudem Pläne für ein neues Kombibad auf dem Wartberg ab, da dies die Erreichbarkeit für Familien einschränken würde. Dies stehe im Widerspruch zu den familienfreundlichen Versprechen von Oberbürgermeister Peter Boch, so die Protestierenden.

Die zentrale Forderung blieb unmissverständlich: Alle Bäder und ihre aktuellen Standorte müssten erhalten bleiben. Die Organisatoren betonten, dass Schließungen oder Verlegungen die Möglichkeiten für die Bürger – insbesondere für Kinder und ältere Schwimmer – stark einschränken würden.

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Die Demonstration endete mit Appellen an die Stadt, ihre Haltung zur Bäderfinanzierung zu überdenken. Die Protestierenden forderten die Verantwortlichen auf, konstruktiv mit den Regierungspräsidien zusammenzuarbeiten, um die notwendigen Genehmigungen zu erhalten. Ohne Kurswechsel, warnten sie, drohe Pforzheim der Verlust wichtiger öffentlicher Schwimmstätten.

Quelle