Pfefferspray-Attacke auf AfD-Helfer in Tübingen während der Landtagswahl-Kampagne
Eberhard KuhlAfD-Wahlhelfer in Baden-Württemberg mit Pfefferspray angegriffen und verletzt - Pfefferspray-Attacke auf AfD-Helfer in Tübingen während der Landtagswahl-Kampagne
Zwei AfD-Wahlkampfhelfer in Tübingen angegriffen
In der Nacht auf Sonntag sind in Tübingen (Baden-Württemberg) zwei Wahlkampfhelfer der AfD von einer Gruppe Angreifer mit Pfefferspray attackiert worden. Die Tat ereignete sich nach einem kurzen Wortgefecht. Die beiden Opfer, 21 und 54 Jahre alt, erhielten noch am Tatort medizinische Erstversorgung.
Die Freiwilligen waren zum Zeitpunkt des Überfalls damit beschäftigt, Plakate für die Landtagswahl am 8. März aufzuhängen. Die acht Verdächtigen, allesamt in dunkler Kleidung und mit roten Schlauchschals, sprühten nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung Reizgas in Richtung der Opfer, bevor sie flüchteten.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ruft Zeugen auf, sich zu melden. Die Behörden in Baden-Württemberg gehen gegen politisch motivierte Gewalt unter anderem vor, indem sie soziale Medien nach Hasskommentaren überwachen, mit dem Verfassungsschutz zusammenarbeiten und Politikern Sicherheitsberatungen anbieten. Dazu zählen digitale Sprechstunden sowie Empfehlungen zur Absicherung von Veranstaltungen.
Die verletzten Helfer wurden ambulant behandelt und mussten nicht stationär aufgenommen werden. Die Polizei sucht weiterhin nach Hinweisen zur Aufklärung des Falls.
Die Ermittlungen dauern an; die Beamten stützen sich dabei auf Zeugenaussagen und digitale Spuren. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, denen Wahlkampfmitarbeiter während der heißen Phase vor Wahlen ausgesetzt sind. Die Landtagswahl in Baden-Württemberg findet wie geplant am 8. März statt.






