Pfefferspray-Attacke auf AfD-Helfer in Tübingen kurz vor Landtagswahl
Svenja HeringPfefferspray gegen AfD-Wahlhelfer - Pfefferspray-Attacke auf AfD-Helfer in Tübingen kurz vor Landtagswahl
Zwei AfD-Wahlkampfhelfer in Tübingen mit Pfefferspray angegriffen
In den frühen Morgenstunden des Sonntags wurden in Tübingen zwei Wahlkampfhelfer der AfD mit Pfefferspray attackiert – nur einen Monat vor der Landtagswahl. Beide Opfer erlitten leichte Verletzungen.
Die 54- und 21-jährigen Freiwilligen waren damit beschäftigt, Wahlplakate aufzuhängen, als sie von einer Gruppe von acht Personen konfrontiert wurden.
Der Vorfall begann mit einer kurzen Auseinandersetzung, bevor die Angreifer die Helfer mit Pfefferspray besprühten. Anschließend rissen die Täter die Wahlplakate an sich und flohen vom Tatort.
Die beiden Verletzten wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt; es wurde bestätigt, dass sie nur leichte Verletzungen davontrugen. Die Polizei hat bisher keine Verdächtigen in Zusammenhang mit dem Angriff ermittelt oder festgenommen.
In den vergangenen zwölf Monaten gab es in Baden-Württemberg keine weiteren bestätigten Angriffe auf AfD-Wahlkampfmitarbeiter. Weder in Polizeiberichten, amtlichen Statistiken noch in Parteistellungnahmen werden zusätzliche ähnliche Vorfälle über diesen Einzelfall hinaus erwähnt.
Der Übergriff ist der einzige dokumentierte Fall dieser Art in der Region im letzten Jahr. Die Ermittlungen der Behörden laufen weiter, doch bisher wurden keine weiteren Details zu den Tätern bekannt. Die Opfer haben sich inzwischen von ihren Verletzungen erholt.






