Özdemir fordert Sicherheitskonzept für 'unsichere Orte'
Karl-Friedrich WielochÖzdemir fordert Sicherheitskonzept für 'unsichere Orte'
Özdemir fordert Sicherheitkonzept für „Risikobereiche“
Ankündigung Cem Özdemir (Grüne) will die Sicherheit in öffentlichen Räumen stärken – „notfalls auch mit entschlossenen Maßnahmen“. „Wir brauchen ein Gesamtkonzept für sichere öffentliche Plätze.“
Veröffentlichungsdatum 20. Dezember 2025, 23:01 Uhr
Schlagwörter Politik und Gesetzgebung, Innenpolitik
Artikel Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat strengere Sicherheitsmaßnahmen für öffentliche Räume gefordert, insbesondere an neuralgischen Punkten wie Bahnhöfen, Flughäfen, Einkaufszentren und Großveranstaltungen. Seine Vorschläge umfassen mehr Videoüberwachung sowie klarere Regeln für die Beobachtung von Menschenansammlungen.
In einer Reihe von Stellungnahmen diese Woche bezog Özdemir zudem Position zu aktuellen Debatten über Silvesterfeuerwerk, Datenschutz und interne Parteikonflikte.
Schon im vergangenen Jahr hatte Özdemir im Bundestag auf die Notwendigkeit besserer Sicherheit an sogenannten Hochrisiko-Orten hingewiesen – also dort, wo sich regelmäßig große Menschenmengen versammeln. Er plädierte für ein übergreifendes Konzept mit praxistauglichen Überwachungsregeln und dem Ausbau von Pilotprojekten, etwa den in Mannheim getesteten KI-gestützten Smart Cameras.
Beim Thema Silvesterfeuerwerk lehnte er ein generelles Verbot ab, schlug jedoch die Einrichtung von feuwerkfreien Zonen in Städten vor. Sein Ansatz zielt darauf ab, Sicherheit und Tradition in Einklang zu bringen.
Zudem verteidigte Özdemir seinen ehemaligen Parteikollegen Boris Palmer gegen Kritik an offiziellen Glückwunschschreiben und Datenschutzbedenken. Trotz Palmers Austritt aus der Partei betonte Özdemir die Bedeutung einer weiterhin konstruktiven Zusammenarbeit. Streitpunkte dürften seiner Meinung nach nicht die gemeinsamen Ziele in Sachen Sicherheit und öffentlicher Politik überlagern.
Die Pläne sehen eine strengere Überwachung in stark frequentierten öffentlichen Räumen vor, wobei KI-gestützte Systeme eine größere Rolle spielen sollen. Özdemirs Haltung zu Feuerwerk und seine Unterstützung für Palmer deuten auf einen pragmatischen Lösungsansatz hin – statt auf pauschale Verbote. Seine Forderungen werden nun im Parlament weiter beraten.






