NRW stellt 2026 deutlich mehr Rechtsreferendare ein als im Vorjahr
Karl-Friedrich WielochNRW stellt 2026 deutlich mehr Rechtsreferendare ein als im Vorjahr
Nordrhein-Westfalen plant die Einstellung von 1.700 neuen Rechtsreferendaren im Jahr 2026. Dies entspricht einem Anstieg von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr und bringt die Einstellungszahlen damit wieder auf das Niveau von 2023. Die Maßnahme folgt einem Beschluss, ab Juli 2024 verstärkt in die juristische Ausbildung zu investieren.
Angehende Juristen in der Region müssen im Rahmen ihres Vorbereitungsdienstes ein dreimonatiges Praktikum bei einer öffentlichen Behörde absolvieren. Die Bezirksregierung Münster ist für die Organisation dieser Verwaltungsstationierungen zuständig und arbeitet dabei eng mit dem Landgericht Münster zusammen. Das Gericht fungiert als zentrale Stelle für die Zuweisung der Referendare zu ihren Einsatzorten.
Bei einem kürzlichen Treffen wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen betont. Vertreter diskutierten, wie die Ausbildung verbessert und eine reibungslose Koordination für den juristischen Nachwuchs sichergestellt werden kann. Die erhöhten Einstellungszahlen spiegeln das erneuerte Engagement des Landes für die Förderung der juristischen Bildung wider.
Die Erweiterung des Programms wird ab 2026 mehr Ausbildungsplätze bieten. Durch die engere Zusammenarbeit zwischen Gericht und Bezirksregierung soll das hohe Niveau der juristischen Ausbildung gewahrt bleiben. Gleichzeitig kehren die Einstellungszahlen damit auf das letzte Mal erreichte Niveau von 2023 zurück.






