Notlandung im Weizenfeld: Cessna setzt nach technischem Defekt sicher auf
Marika HeinzNotlandung im Weizenfeld: Cessna setzt nach technischem Defekt sicher auf
Ein Kleinflugzeug musste am Mittwoch in einem Weizenfeld bei Unteropfingen eine Notlandung durchführen. Die Cessna C-182 erlitt kurz nach dem Start vom Flugplatz Tannheim einen technischen Defekt. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, allerdings entstand durch die Landung ein leichter Schaden an den Feldfrüchten in der Umgebung.
Die Maschine war erst wenige Minuten vom Flugplatz Tannheim aus in der Luft, als der Defekt auftrat. Dem Piloten gelang es, das Flugzeug sicher in einem Feld zwischen Unteropfingen und Kirchdorf an der Iller aufzusetzen. Rettungskräfte trafen zwar schnell ein, mussten jedoch keine medizinische Hilfe leisten.
Dies ist der jüngste Vorfall in einer Reihe von Notfällen mit Kleinflugzeugen in der Region. In den vergangenen fünf Jahren gab es rund zwölf dokumentierte Notlandungen von Privatmaschinen in der Nähe von Ulm und dem Flugplatz Tannheim. Berichte des Luftfahrt-Bundesamts (LBA) sowie lokale Zeitungen wie die Allgemeine Zeitung und die Schwäbische Zeitung bestätigen diesen Trend.
Die Landung hinterließ einige Schäden an den Weizenbeständen, schwerwiegende Folgen für das Flugzeug oder die Umgebung gab es jedoch nicht. Die Behörden werden die Ursache des technischen Defekts untersuchen. Der Vorfall reiht sich ein in die wachsende Zahl von Notfällen mit Kleinflugzeugen, die in den letzten Jahren in Süddeutschland verzeichnet wurden.






