26 April 2026, 08:22

Neuer Wirtschaftsbeirat stärkt Deutschlands Geodateninfrastruktur für mehr Innovation

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol mit einer Karte, die geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, sowie begleitendem Text über die Region und ihre Bewohner.

Neuer Wirtschaftsbeirat stärkt Deutschlands Geodateninfrastruktur für mehr Innovation

Deutschlands Geodateninfrastruktur (GDI-DE) macht 2019 großen Schritt nach vorn mit neuem Beratungsgremium

2019 hat die deutsche Geodateninfrastruktur (GDI-DE) mit der Gründung eines neuen Beratungsgremiums einen wichtigen Meilenstein erreicht: der Wirtschaftsbeirat GDI-DE. Seine Aufgabe ist es, die Kluft zwischen Wirtschaft und öffentlichen Geodaten-Dienstleistungen zu überbrücken und die Zukunft räumlicher Daten so mitzugestalten, dass sowohl Unternehmen als auch Nutzer davon profitieren.

Der Beirat wurde offiziell am 18. März 2019 im Rahmen der Verpflichtungen Deutschlands zur Open Government Partnership ins Leben gerufen. Sein Auftrag besteht darin, die GDI-DE stärker an Marktbedürfnissen und Nutzeranforderungen auszurichten. An der ersten Sitzung nahmen hochrangige Vertreter aus 14 Wirtschaftsverbänden teil, darunter Bitkom und der Bundesverband für Geoinformation (BDVI).

Bitkom und der BDVI übernahmen für einen Zeitraum von zwei Jahren die Leitung der Koordinierungsgruppe des Beirats. Ihre Rolle umfasst die Organisation von Fachgesprächen sowie die Sicherstellung einer reibungslosen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und öffentlichen Stellen.

Am 18. September 2019 unterzeichneten Rolf-Werner Welzel und Professor Gerd Buziek auf der INTERGEO-Konferenz eine Absichtserklärung, um die Fähigkeiten der GDI-DE auszubauen. Die Vereinbarung sah verlässliche Beratungsstrukturen, einen transparenten Dialog sowie stärkere Innovationspartnerschaften vor. Zudem sollte die praktische Nutzung von Geodaten in verschiedenen Sektoren vorangetrieben werden.

Aktuell bereiten das Lenkungsgremium der GDI-DE und der Wirtschaftsbeirat eine gemeinsame Beratungssitzung vor. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen "Open Data" sowie die Entwicklung von "Plattformen und Portalen", um den Zugang zu Daten zu verbessern.

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Der Wirtschaftsbeirat GDI-DE steht für einen strukturierten Ansatz, um die deutschen Geodatendienste enger an den Bedürfnissen der Wirtschaft auszurichten. Durch die Förderung einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen soll die Nutzbarkeit von Daten gesteigert und Innovation vorangetrieben werden. Als nächste Schritte sind vertiefte Diskussionen zu Open-Data-Strategien und der Entwicklung digitaler Plattformen geplant.

Quelle