Neuer Weserradweg entsteht nach tödlichem Unfall bis 2027
Karl-Friedrich WielochLand Repariert Fahrradweg Nach tödlichem Unfall von Radaktivist - Neuer Weserradweg entsteht nach tödlichem Unfall bis 2027
Neuer Weserradweg zwischen Neuhausen und Schellbronn: Baubeginn für Anfang 2026 geplant
Ab Anfang 2026 soll der Bau eines neuen Weserradwegs zwischen Neuhausen und Schellbronn beginnen. Das Projekt folgt auf den tragischen Tod des Radaktivisten Andreas Mandalka, der auf der Landesstraße von einem Auto erfasst wurde. Die Verantwortung für den Weserradweg, der zuvor in kommunaler Hand lag, hat nun das Bundesland übernommen.
Andreas Mandalka, ein bekannter Fürsprecher für die Sicherheit von Radfahrern in der Region, starb, nachdem eine 78-jährige Autofahrerin ihn auf der Landesstraße übersehen hatte. Sein Tod rückte die seit Langem bestehenden Bedenken hinsichtlich des Zustands des Weserradwegs in der Gegend erneut in den Fokus.
Im Oktober 2024 hatte der Stadtrat von Neuhausen einen Planungsvertrag für den neuen Weserradweg genehmigt. Bis Januar 2026 durchlief das Projekt die Genehmigungsphase, und kurz darauf sollen die Ausschreibungen für die Bauarbeiten erfolgen. Das Bundesland strebt an, den Weserradweg bis Ende 2027 fertigzustellen.
Die neu konzipierte Strecke wird Radfahrern eine eigene, von der Landesstraße getrennte Trasse bieten. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) betonte die Notwendigkeit sicherer Bedingungen, insbesondere auf stark frequentierten Strecken. Die Übernahme des Projekts durch das Bundesland markiert einen Wechsel von der bisherigen kommunalen Zuständigkeit.
Kritik am Zustand des alten Weserradwegs gab es bereits seit Jahren. Die Neugestaltung soll diese Mängel beheben und sicherstellen, dass Radfahrer künftig nicht mehr die Straße mit dem Autoverkehr teilen müssen.
Die Fertigstellung des Weserradwegs ist für Ende 2027 vorgesehen. Nach Abschluss werden Radfahrer über eine sichere, eigenständige Verbindung zwischen Neuhausen und Schellbronn verfügen. Durch die Beteiligung des Bundeslands wird das Projekt in die umfassenderen Bestrebungen eingebunden, die Radinfrastruktur im Enzkreis zu verbessern.






