Neuer BfS-Vorschlag soll Ohligser Stadtzentrum-Debatte aus der Sackgasse führen
Svenja HeringNeuer BfS-Vorschlag soll Ohligser Stadtzentrum-Debatte aus der Sackgasse führen
Die Debatte um das Stadtzentrum von Ohligs ist in einer Sackgasse gelandet, weshalb sich nun die Bürgervereinigung für Solingen (BfS) einschaltet. Vor den anstehenden politischen Sitzungen wurde ein neuer Vorschlag eingebracht, um die Diskussionen neu zu beleben. Die Vereinigung warnt, dass wachsende Spannungen und unproduktive Vergleiche die Fortschritte bei gemeinsamen Zielen gefährden.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat bisher Schwierigkeiten gehabt, die Debatte über das Ohligser Stadtzentrum auf sachliche Fakten zu lenken. Kürzliche Äußerungen des Bezirksbürgermeisters von Ohligs, Aufderhöhe und Merscheid sorgten für Kritik, nachdem sie die örtlichen Verhältnisse mit denen im ehemaligen Ostdeutschland verglichen hatten. Die BfS bezeichnete eine solche Rhetorik als kontraproduktiv und argumentiert, sie lenke von der Suche nach echten Lösungen ab.
Der Vorschlag der BfS sieht vor, die geplante Straßenbahn-Haltestelle Heiligenstock komplett zu streichen. Stattdessen schlägt die Vereinigung vor, das Stadtzentrum ausschließlich über die Haltestelle Aachener Platz anzubinden. In Kombination mit einer überarbeiteten Parkstrategie könnte dies laut BfS die Zahl der verlorenen Parkplätze verringern.
In einem Punkt sind sich alle Parteien einig: Die Verbesserung der ÖPNV-Anbindung an das Ohligser Stadtzentrum bleibt vorrangig. Dennoch betont die BfS, dass die aktuelle Debatte dieses gemeinsame Ziel untergräbt. Ihr Plan zielt darauf ab, die Gespräche auf praktische, zielorientierte Maßnahmen zu konzentrieren.
Die BfS hofft, dass ihr Vorschlag die Diskussionen in Richtung umsetzbarer Lösungen lenkt. Falls angenommen, könnten die Änderungen die Parkplatzsorgen mildern und gleichzeitig die Verkehrsverbesserungen vorantreiben. Die nächsten politischen Sitzungen werden zeigen, ob die Blockade endlich überwunden wird.






