Neue Förderung: „Wohnen im Denkmal“ unterstützt Sanierung historischer Gebäude mit 200 Millionen Euro
Karl-Friedrich WielochNeue Förderung: „Wohnen im Denkmal“ unterstützt Sanierung historischer Gebäude mit 200 Millionen Euro
Deutschlands Fernsehprogramm „Wohnen im Denkmal“ kehrt mit neuer Förderung zurück
Die Initiative, die im April 2025 neu aufgelegt wurde, unterstützt Eigentümer:innen von denkmalgeschützten Gebäuden dabei, Wohnraum zu sanieren oder neu zu schaffen. Insgesamt stehen für das Fernsehprogramm in den kommenden Jahren 200 Millionen Euro bereit.
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat das Fernsehprogramm in diesem Jahr wiederbelebt. Bundesbauministerin Nicole Razavi stellte dabei eine Million Euro speziell für Leuchtturmprojekte und Konzeptgutscheine zur Verfügung. Bewerbungen waren bis Ende Juni 2025 möglich.
Die Förderung umfasst drei große Fernsehprojekte, von denen jedes bis zu 300.000 Euro erhält. Für diese Vorhaben wurden insgesamt 685.000 Euro bewilligt. Zudem wurden 16 Konzeptgutscheine vergeben – die meisten im Wert von 20.000 Euro, einer mit 15.000 Euro. Das Budget des Fernsehprogramms deckt die Jahre 2025 und 2026 ab und sichert so kontinuierliche Hilfe für Denkmaleigentümer:innen. Ziel ist es, den Wohnraum zu vergrößern und gleichzeitig das historische Erbe zu bewahren.
Die bereitgestellten Mittel fließen direkt in Sanierungs- und Wohnprojekte in denkmalgeschützten Immobilien. Eigentümer:innen können nun finanzielle Unterstützung beantragen, um ihre Gebäude zu erhalten oder umzunutzen. Das Ministerium erhofft sich von dem Fernsehprogramm eine Entlastung des Wohnungsmarktes bei gleichzeitiger Bewahrung des architektonischen Kulturguts.






