Naomi Luyets harter Weg zurück: Vom Verletzungspech zum Hoffenheim-Traum
Marika HeinzNaomi Luyets harter Weg zurück: Vom Verletzungspech zum Hoffenheim-Traum
Naomi Luyet, eines der größten Talente des Schweizer Frauenfußballs, wechselte diesen Sommer trotz einer langwierigen Verletzung zu TSG Hoffenheim. Die 20-Jährige kämpft seit eineinhalb Jahren mit einer Entzündung des Schambeins, was ihren Einstand für den deutschen Verein verzögert.
Luyets Verletzungsprobleme begannen lange vor ihrem Wechsel zu Hoffenheim. In der Saison 2025 kam sie aufgrund anhaltender Schmerzen nur auf 61 Ligaminuten. Obwohl sie Young Boys zum Meistertitel verhalf, gibt sie zu, nach der Verletzung zu früh zurückgekehrt zu sein – was ihren Zustand verschlimmerte.
Ihre Genesung gestaltet sich langsam und mühsam. Der Prozess besteht aus wiederholten Übungen, wobei Fortschritte nur in kleinen Schritten sichtbar werden. Über die behandelnden Ärzte oder Therapeuten gibt es keine öffentlichen Angaben. Die junge Stürmerin bestritt fünf Länderspiele für die Schweiz und erzielte ihr erstes Tor im Nationaltrikot. Doch jetzt steht Geduld im Vordergrund – nicht die überstürzte Rückkehr. Sie akzeptiert, dass es noch ein oder zwei Monate dauern könnte, und will Rückschläge unbedingt vermeiden. Mental war die Verletzung frustrierend, doch Luyet hat ihre Einstellung geändert. Sie bleibt entschlossen, voll belastbar zu werden und in Hoffenheim ihren Stempel aufzudrücken.
Ihr Wechsel zu Hoffenheim ist ein wichtiger Karriereschritt, auch wenn ihr Debüt noch auf sich warten lässt. Mit ihrer schrittweisen Erholung und einem vorsichtigen Ansatz will sie stärker als je zuvor auf den Platz zurückkehren. Sowohl der Verein als auch die Schweizer Nationalmannschaft werden gespannt verfolgen, wie sie sich zurückkämpft.






