Mosolf startet mit sechs E-Lkw in Illingen durch – 1.000 Tonnen CO₂ weniger pro Jahr
Eberhard KuhlMosolf startet mit sechs E-Lkw in Illingen durch – 1.000 Tonnen CO₂ weniger pro Jahr
Mosolf setzt sechs vollelektrische Transporter am Standort Illingen ein
Am deutschen Standort Illingen hat das Logistikunternehmen Mosolf sechs vollelektrische Lkw in Betrieb genommen. Die Fahrzeuge werden jährlich über 40.000 Fertigfahrzeuge transportieren und dabei die CO₂-Emissionen um bis zu 1.000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Das Projekt ist Teil einer umfassenden Initiative, um den Güterverkehr nachhaltiger zu gestalten.
Die elektrischen Lkw stammen vom Hersteller Designwerk, während die Anhänger von Kässbohrer geliefert wurden. Die Finanzierung in Höhe von 2 Millionen Euro (umgerechnet 2,2 Millionen Dollar) für das Vorhaben übernimmt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg, unterstützt das Projekt und strebt an, dass bis 2030 die Hälfte des Güterverkehrs klimaneutral erfolgt.
Mosolf engagiert sich bereits seit einiger Zeit für die Reduzierung von Emissionen. 2022 arbeitete das Unternehmen mit Spectaire zusammen, um Fahrzeugemissionen in Echtzeit zu messen. Ein Jahr später folgte eine Kooperation mit Smatrics, um die Ladeinfrastruktur für die elektrische Flotte auszubauen. Zudem plant das Unternehmen, die CO₂-Emissionen der Scope-1- und Scope-2-Bereiche bis 2030 um 40 Prozent zu senken.
Bis 2025 sollen sechs weitere E-Lkw die Flotte verstärken und die emissionsfreie Transportkapazität von Mosolf weiter ausbauen. Die neuen elektrischen Transporter werden eine zentrale Rolle dabei spielen, den CO₂-Fußabdruck des Unternehmens zu verringern. Mit staatlicher Förderung und der geplanten Flottenerweiterung ist Mosolf auf einem guten Weg, seine Klimaziele zu erreichen. Die Initiative fügt sich zudem in die übergeordneten Bestrebungen ein, den Güterverkehr in Deutschland bis zum Ende des Jahrzehnts nachhaltiger zu gestalten.






